Donnerstag, 09. September 2010
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13. Rundfunkstaatsvertrag unterzeichnet: Länder setzen auf Selbstkontrolle der Wirtschaft
MAINZ (zaw) - Die Ministerpräsidenten der Länder haben am Freitag (30. Oktober 2009) den 13. Rundfunkänderungsstaatsvertrag unterzeichnet. Der Staatsvertrag setzt wesentliche Teile der EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste in deutsches Recht um.
Audiovisuelle Medien
Offiziell hatten die EU-Mitgliedstaaten bis zum 18. Dezember 2009 Zeit, die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste in nationales Recht umzusetzen. Sie hat die EU-Fernsehrichtlinie am 18. Dezember 2007 abgelöst und regelt über klassisches Fernsehen hinaus jegliche Bewegtbildangebote – unabhängig von ihrem Übertragungsweg.
Aufgrund der Bundestagswahl am 27. September 2009 und mehrerer Landtagswahlen im Sommer 2009 wird Deutschland den Zeitplan für die Umsetzung der Richtlinie nicht ganz einhalten können, als realistischer Umsetzungstermin wird das Frühjahr 2010 genannt.
DEUTSCHER WERBERAT: Werberegeln für Lebensmittel in Kraft
BERLIN (dw) - Ab 1. Juli 2009 unterwerfen sich Hersteller, Handel, Medien und Agenturen Verhaltensgrundsätzen des Deutschen Werberats über die kommerzielle Kommunikation für Lebensmittel. "Das von den 43 Verbänden des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft geschaffene Regelwerk hilft auf unbürokratische Weise bei der Einhaltung der umfassenden Regelung der Werbung für Nahrungsgüter und setzt Standards auf freiwilliger Grundlage", erläuterte ein Sprecher des Werberats in Berlin.
Landesmedienanstalt mit frischen Tönen: Hamburg/Schleswig-Holstein kontra Werbeverbote
KIEL (zaw) - Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA-HSH) will den Kampf gegen Werbeverbote aufnehmen.
Jürgen Doetz lobt Koalition und mahnt : TV wichtiger Teil der Kreativwirtschaft
KÖLN (zaw) - Der Präsident des
Verbands Privater Rundfunk und Telemedien e. V. (VPRT), Jürgen Doetz, hat die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung anlässlich eines Branchenhearings zur Rundfunkwirtschaft heute in Köln ausdrücklich begrüßt - und warnt vor weiteren Werbeverboten.
NEUE ZAW-SYNOPSE: Brüssels Pläne mit der Werbung
BERLIN/BRÜSSEL (zaw) - Wie tief will die Europäische Union in die Werbung der Wirtschaft greifen? Wieviel Markenwettbewerb soll künftig noch zulässig sein? Was die EU mit der Werbung vorhat, vermittelt eine tabellarisch gegliederte aktuelle Übersicht des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW).
Videos treiben Internet-Nutzung: Die Alten drängen ins WWW
FRANKFURT (zaw) - Die Internetverbreitung in Deutschland steigt weiter an: 42,7 Millionen Erwachsene (65,8 Prozent) sind online. Dies sind 1,9 Millionen Internet-Nutzer mehr als im Vorjahr (2007: 62,7 Prozent).
EUROPÄISCHES PARLAMENT: "Werbung steckt Frauen in Zwangsjacken"
BRÜSSEL (zaw) - Die werbefeindlichen Ansichten auf europäischer Ebene überschreiten die Grenze zu Hasstiraden. Im
Entwurf (pdf) einer Entschließung des Europäischen Parlaments "Über die Auswirkungen von Marketing und Werbung auf die Gleichstellung von Frauen und Männern" sind Äußerungen enthalten, die zusammengefasst, der Werbung Menschenverachtung unterstellen.
EU-Studie: Catch-up TV auf Vormarsch - Insgesamt 258 Dienste im Angebot
Straßburg (zaw) - Fernsehzuschauer in Europa haben immer mehr Möglichkeiten, ihr eigenes Programm zusammenzustellen. Die Zahl von so genannten Abrufdiensten (Video-on-Demand) sei 2007 "in beeindruckender Weise angestiegen", teilte die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle (Straßburg) mit. Laut einer Erhebung in 24 europäischen Ländern gab es Ende 2007 insgesamt 258 Video-on-Demand-Dienste. Ende 2006 hatte ihre Zahl erst 142 betragen... .
EU-STRATEGIE MEDIENKOMPETENZ: Brüssels neue Anti-Werbewaffe
BRÜSSEL / BERLIN (zaw) - Die Europäische Kommission installiert die Medienkompetenz der Bürger in den 27 Mitgliedsstaaten als neues Instrument zur Steuerung von kommerzieller Kommunikation in Medien wie TV und Internet. Dies geht aus ihrem neuen Strategiepapier über
"Ein europäisches Konzept für die Medienkompetenz im digitalen Umfeld" hervor. Das vielstufige Polit-Programm verdeckt mit hehren Sätzen über die Funktion der Werbung die tatsächlichen Ziele Brüssels. Offensichtlich soll die Öffentlichkeit eingeseift werden.
Konzept - Design - Entwicklung durch André Letzsch ...