Donnerstag, 09. September 2010
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Werberat stoppt 69 Kampagnen: Tod eines Kaffeefilters
BERLIN (dw) - Werbung muss auffallen, sonst erfüllt sie nicht ihren betriebswirtschaftlichen Zweck. Manche Unternehmen schießen dabei über die in der Bevölkerung akzeptierten Bilder, Texte oder Werbefilme hinaus, sie meinen, Aufmerksamkeit ist alles. Falsch, sagt der Deutsche Werberat in Berlin. Wer seine umworbenen Kunden mit brutalen, diskriminierenden, religiös verletzenden oder Kinder gefährdenden Werbemotiven schockt, handelt regelwidrig und schädigt seine Firma durch Negativ-Debatten in der Öffentlichkeit.
WISSEN KOMPAKT: Werbemarkt in Deutschland '09
BERLIN (zaw) - Nach vier Jahren Wachstum sind die Investitionen in Werbung erneut in die Minuszone geraten. Wo liegen die Ursachen der Werbeschwäche? Wie sind die Perspektiven des deutschen Werbemarkts nach Jahrzehnten überwiegend des Aufschwungs? Die aktuelle Situation dieses vielschichtigen, und für Unternehmen, Medien und Agenturen so existenziellen Wirtschaftszweigs vermittelt die Jahresstudie des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft. Unter dem Titel "Werbung in Deutschland 2009" analysiert der ZAW die Ausgaben für Werbung, ihren Anteil zum Bruttoinlandsprodukt, die Netto-Werbeeinnahmen der Medien und deren Marktanteile sowie die Position des deutschen Werbemarkts in Europa und der Welt.
ZAW-BILANZ: Werbemarkt kämpft mit Rezession
BERLIN (zaw) - Der Werbemarkt in Deutschland hat Verluste gemacht. Der Anteil der Investitionen in Werbung (Gehälter/Werbemittel-Produktion/Verbreitung von Werbung) sank um 0,5 Prozent auf 30,67 Mrd €. Besonders betroffen von der Werbeschwäche waren die Medien. Ihre
Netto-Werbeeinnahmen (PDF) gingen um 2,2 Prozent auf 20,36 Mrd € zurück. Dabei zeige auch das Wachstum der Werbeeinnahmen von Online-Diensten eine Delle, berichtete ZAW-Präsident Michael Kern auf der Bilanz-Pressekonferenz in Berlin.
KONSUMENTENSCHUTZ: Werbebranche führt Vorkontrolle ein
BERLIN (dw) - Produzierende Unternehmen, Handel und andere Branchen des Dienstleistungssektors können ab Mai dieses Jahres ihre Werbung vor Veröffentlichung in den Medien vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) auf ihre Vereinbarkeit mit selbstdisziplinären Regeln und Rechtsvorschriften prüfen lassen. Das teilte der Vorsitzende des Deutschen Werberats, der selbstdisziplinären Institution der Branche, Hans-Henning Wiegmann, anlässlich der Vorlage der Jahresbilanz 2008 des Gremiums mit. "Dieses Angebot an die Wirtschaft soll dazu beitragen, Bürger vor Entgleisungen der Wirtschaftswerbung und Firmen vor teuren Imageschäden zu bewahren."
DEUTSCHE WERBEBRANCHE: Der ZAW in 60 Jahren
BERLIN (zaw) - Noch vor dem Inkrafttreten des Grundgesetzes (24. Mai) gründeten am 19. Januar 1949 zwölf nationale und regionale Organisationen den Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Was vor sechzig Jahren auf Initiative des Markenverbands in Wiesbaden begann, ist heute eine 43 Mitglieder umfassende Dachorganisation, wie sie in dieser Geschlossenheit weltweit nicht anzutreffen ist. Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbands, sagte anlässlich des Jahrestags der Gründung in Berlin: "An unserem runden Tisch verwirklichen wir das Prinzip der Selbstverantwortung eines sehr vielfältigen Wirtschaftssektors und entlasten dadurch den Staat".
WERBEBRANCHE & SELBSTDISZIPLIN: Info-Offensive des Werberats
BERLIN (zaw) - Die Selbstkontrollinstanz der Werbewirtschaft Deutscher Werberat hat eine Informationskampagne in gesellschaftlichen Gruppen und Medien gestartet, mit der sie auf ihre Funktion und Konstruktion aufmerksam macht. Ziel sei es, die Bürger in Deutschland so umfassend wie möglich an der Kontrolle der kommerziellen Werbung zu beteiligen, um Fehlentwicklungen frühzeitig abzustellen und Missgriffe in der Werbegestaltung zu beseitigen, sagte ein Sprecher der Instanz in Berlin.
JAHRBUCH DER WERBEWIRTSCHAFT: Fundgrube "Werbung in Deutschland 2009"
BERLIN (zaw) - Die Werbebranche in Deutschland aktuell zwischen zwei Buchdeckeln - das ist das vom Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) herausgegebene Jahrbuch "Werbung in Deutschland 2009". In zehn Themenblöcken werden auf 556 Seiten der Zustand des Werbemarkts untersucht und dessen Aussichten dargestellt, die Medien in ihrer Entwicklung umfassend analysiert, der Arbeitsmarkt für Werbeberufe faktenreich skizziert und die Arbeit der Agenturen präsentiert.
DEUTSCHER WERBEMARKT: Werbebranche befürchtet Rezession
BERLIN (zaw) - Die Werbekonjunktur droht abzuflauen. Im laufenden Jahr könnte das Wachstum auf die Stagnationsgrenze fallen, nachdem der Werbemarkt bereits 2007 nur um 1,8 Prozent auf 30,78 Mrd € gestiegen und damit unter dem Ergebnis des Vorjahres (+2,1 Prozent) lag.
DEUTSCHER WERBEMARKT: Bilanz-Pressekonferenz des ZAW am 27. Mai, Berlin
BERLIN (zaw) - Sinkt Deutschlands Werbemarkt in Stagnation, insbesondere zu Lasten der Medien? - Überflügelt die Online-Werbung die traditionellen Werbeträger? - Wandern Werbegelder durch Werbeverbote aus Presse- und Funkmedien ab? - Welche ökonomischen Ergebnisse brachte das Jahr 2007 im deutschen Werbemarkt?
Vorausbericht ZAW-JAHRBUCH '08: Medien - Wandel durch Annäherung
BERLIN - Am 28. Mai erscheint das Jahrbuch des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW). Geboten wird dort unter anderem eine Analyse der Lage der Medien. Aus den quantitativen Daten ergibt sich: Deutschland ist ein Medienparadies.
Konzept - Design - Entwicklung durch André Letzsch ...