Mitglied des ZAW - zufällige Auswahl:

Datum und Uhrzeit

Montag, 06. September 2010

Suche

Sie sind hier: ZAWEine Ebene tieferWerbeklima

Nebeninhalt

AKTUELL

  • Effizienztag der Werbung in Berlin
    7. Oktober: Investition in die Zukunft

    BERLIN (zaw) - Der Countdown für den 7. Effizienztag der Deutschen Werbewissenschaftlichen Gesellschaft läuft: Der ermäßigte Frühbuchertarif gilt nur noch bis zum 9. September. ...mehr

  • Konsumklima leicht im Aufwind
    Ergebnisse der GfK-Studie

    NÜRNBERG (zaw) – Die überaus guten Nachrichten zur wirtschaftlichen Entwicklung und die nach wie vor positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt sorgen im August für eine robuste Verbraucherstimmung. ...mehr

  • Auflagen Pressemedien leicht gesunken
    Beruhigt sich der Auflagen-Rückgang?

    BERLIN (zaw) – Auch im zweiten Quartal des Jahres war die Bilanz des Auflagentrends der deutschen Pressemedien im Schnitt meist negativ - aber moderat, so die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) in ihrer Quartalsbilanz April bis Juni. ...mehr

TOP-SUCHWÖRTER

Hover-Grafiken vorladen
Sitemap on Impressum on Kontakt on Hilfe on Datenschutz on Mg_info_hover Mg_Home_hover Mg_AlleMg_hover Menu_hover

Hauptinhalt

Werbeklima

Erkenntnisse über den Wert der Werbung

Die Konturen des gesellschaftspolitischen Diskurses um kommerzielle Kommunikation in Deutschland werden deutlicher. In politischen Parteien dominiert immer noch die wissenschaftlich längst überholte Vorstellung von der Lenkbarkeit des grundsätzlichen Verhaltens der Menschen durch Anzeigen, Spots und Plakate. Aus diesem verengten Blick entstehen Konzepte der Werbezensur, die politisch erwünschtes Verhalten von Bürgern herbeiführen sollen.

In den oberen Hierarchien der Politik setzt sich dagegen allmählich die aufgeklärte Sicht durch, nach der Entscheidungsabläufe bei den Bürgern komplex sind und Werbung eine für die Verhaltenssteuerung von Menschen zu vernachlässigende Einflussgröße unter vielen ist. Auf dieser Entscheidungsebene werden populistisch vorgetragene Werbeverbote der nachrangigen politischen Schichten entsprechend der Erkenntnisse über die tatsächliche Funktion und Wirkung von Werbung in der Regel korrigiert. In der Bevölkerung hält die positive Grundstimmung in Sachen Werbung der Wirtschaft an.

Realistische Meinung über Werbung

Den Wert der Werbung (PDF) erkennt die absolute Mehrheit der Bürger an, wie die VerbraucherAnalyse (VA) der Verlagsgruppe Bauer und der Axel Springer Verlag AG auch für das Jahr 2007 ergeben hat. Danach sehen 53,2 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahre in Anzeigen und Spots die Möglichkeit, nützliche Informationen über neue Produkte zu erhalten (Vorjahr: 52,5 Prozent). Im Aufwärtstrend befindet sich ebenso die Basis-Meinung "Werbung ist eigentlich ganz hilfreich für den Verbraucher". Diese Auffassung ist auf 45,3 Prozent gewachsen (Vorjahr: 44 Prozent).

Auch stehen die Deutschen der zunehmenden Regulierungssucht insbesondere der EU skeptisch gegenüber. Die Hälfte der Konsumenten hält solche Beschneidungen generell für nicht sinnvoll. "Werbeverbote bringen gar nichts", sagen fast zwei Drittel der Deutschen (60 Prozent). Insgesamt glauben 62 Prozent der Befragten, dass der Bürger mündig genug ist, um auf weitere Werberegulierung zu
verzichten.


Druckversion des Artikels Artikel versenden
Zum Seitenanfang
Konzept - Design - Entwicklung durch André Letzsch ...