[...] "Der Werberat ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Staat nicht in jedem Bereich gesetzlich aktiv werden muss, sondern es auch andere Wege gibt." [...]BERLIN (zaw) - Andreas F. Schubert, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Hamburger Familienunternehmens Carl Kühne KG, ist von den Delegierten der 41 Mitgliedsorganisationen des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW in Berlin für die Dauer von drei Jahren einstimmig zum Präsidenten des Verbands gewählt worden. Er folgt auf Dr. Michael Kern, der nach sechsjähriger Amtszeit turnusgemäß nicht mehr kandidierte. Der ZAW vertritt die Interessen der werbenden Unternehmen, Medien und Agenturen in der Bundesrepublik sowie auf europäischer und internationaler Ebene.
BERLIN (zaw) - Die Einnahmen der Werbung verbreitenden Online-Dienste in der Bundesrepublik haben erstmals in der deutschen Internetgeschichte die Hürde von 1 Mrd € Nettoumsatz übersprungen. Noch immer aber dominieren die gedruckten Werbeträger mit 68 Prozent Marktanteil, meldet der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW anlässlich seiner jetzt in Berlin veröffentlichten Studie 'Werbung in Deutschland'.
"Die Netto-Werbeeinnahmen im Wirtschaftsjahr 2012 der 13 vom ZAW untersuchten gedruckten und gesendeten Medienarten sind auf 18,42 Mrd € gesunken. Das waren 3,2 Prozent und damit 600 Mio € weniger als im Jahr zuvor. Der Rückgang betraf neun Mediengruppen, ausweiten konnten ihre Werbeerlöse vier: Online-Dienste, TV, Hörfunk und Filmtheater", sagte Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des ZAW.
BERLIN (zaw) - In Deutschland werben fast 5 Millionen Unternehmen um Aufmerksamkeit für ihre Waren und Dienstleistungen - beraten von rund 28.000 Agenturen unterschiedlicher Größe. Sie schalten ihre Anzeigen, Spots und Plakate in einer der weltweit vielfältigsten Medienlandschaften, die ihre Dienste als Werbeträger verkaufen.
BERLIN (zaw) - Der Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft BLL hat dem Magazin Der Spiegel wegen dessen Titelgeschichte "Die Suchtmacher / Die Menschen-Mäster" (Nr.10 / 4.3.13) oberflächliche und mit Vorurteilen durchsetzte Darstellung der Arbeit der Nahrungsmittelproduzenten in Deutschland vorgeworfen.
"Sie belegen nicht, Sie vermuten. Sie beweisen nicht, sondern unterstellen. Und Sie recherchieren nicht, sondern schreiben altbekannte und mehrfach widerlegte Vorwürfe ab", schreibt der Hauptgeschäftsführer der Organisation, Christoph Minhoff, in einem Leserbrief an die Redaktion der Zeitschrift
BERLIN (zaw) - Die Arbeitsplatzangebote für Kommunikationsexperten in werbenden Unternehmen, Agenturen und Werbung verbreitenden Medien sind im Jahr 2012 um 11 Prozent gesunken, doch die Suche nach geeigneten Spezialisten insbesondere in den Arbeitsfeldern Strategie, Media und Internet hält weiter an. "Sollte die Werbekonjunktur nach ihrem Einbruch im vergangenen Jahr wieder anziehen, wird der Expertenmangel noch spürbarer werden", sagte ein Sprecher des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW in Berlin anlässlich der Vorlage der aktuellen Arbeitsmarktanalyse der Branche.
BERLIN (dw) - Der Deutsche Werberat hat anlässlich seines 40-jährigen Bestehens eine Bilanz des Konfliktmanagements zwischen werbenden Firmen und Verbrauchern in Berlin veröffentlicht. Danach bearbeitete das Gremium in den vier Jahrzehnten 17.756 Beschwerden aus der Bevölkerung über 7.746 Werbeaktivitäten. Bei 2.595 Kampagnen oder einem Drittel erwirkten die Proteste mit Hilfe des Werberats den Rückzug oder die Änderung der Werbung. "Diese hohe Erfolgsquote bescheinigt den Bürgern ausgeprägte Kompetenz als Werbekritiker", schreibt das Gremium in seinem Bericht. Auch lasse sich an den Daten ablesen, dass die Bevölkerung die Institution als Korrektiv nutzt und damit als wesentlicher Teil der freiwilligen Reinigungskraft der Werbebranche wirkt.
BERLIN (zaw) - Viviane Reding, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und maßgeblich an der Gestaltung der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung beteiligt, hält die Key Note auf der dem Strategieforum "Neue Spielregeln für Unternehmen: Was bringt die geplante EU-Datenschutz Grundverordnung?" am 14. März im dbb Forum, Berlin.
BERLIN (zaw) - Der Plan der EU-Kommission mit einer Quasi-Enteignung der Markenrechte der Tabakindustrie Gesundheitspolitik durch Verbraucherlenkung zu betreiben, verdeckt das Scheitern der Werbeverbotspolitik der Europäischen Kommission. "Weil der fast totale Werbe-Bann nicht den angestrebten Konsumrückgang erreicht hat, sollen nun noch schärfere Sanktionen gegen den restlichen Spielraum in der Markt-Kommunikation die Pleite der Brüsseler Politik kaschieren", sagte ein Sprecher des ZAW Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft in Berlin.
BERLIN (zaw) - Unternehmen der Glücksspieldienstleister sollen ab dem 1. Februar ihre Fernseh- und Internetwerbung einer Behörde zur Vorabprüfung vorlegen. Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW hat dieses in der sogenannten Werberichtlinie vorgesehene Verfahren als "verfassungswidrige Zensur von Werbemaßnahmen" bewertet, die auch europarechtlich keinen Bestand haben kann.
BERLIN (zaw) - Neue Werbekonzepte der werbenden Unternehmen, neue Trends bei den Werbeträgern, neue Kreativkonzepte der Werbeagenturen: Der deutsche Werbemarkt erfindet sich gegenwärtig offensichtlich neu. Doch aktuell droht zunächst Stagnation. Die Gründe dafür sind vielfältig, lautet das Fazit der Herbstanalyse des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW auf Grundlage der Umfrage unter seinen 40 Mitgliedsverbänden der werbenden Wirtschaft, Medien, Agenturen und Forschung.