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ZAW: Aktuelle Allensbach-Studie präsentiert souveräne und informierte Verbraucher mit Markt- und Werbekompetenz (ZAW Pressemeldung Nr. 09/16)

BERLIN, 7. Juni 2016 - Die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland sieht ihre Interessen als Verbraucher gut geschützt, ist werbeaffin und informiert sich vor größeren Anschaffungen gründlich. Das sind zentrale Ergebnisse der neuen Verbraucherstudie, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des ZAW erstellt und jetzt in Berlin vorgestellt hat.

Beim ZAW-Plenum der Werbung in Berlin fasste Professor Renate Köcher zusammen: „Bei Produkteinkäufen sind die Verbraucher erfahren, selbstbewusst und meist auch gut informiert. Sie kennen die Vielfalt der Warenwelt und navigieren darin mit Souveränität.“

Lediglich 6 Prozent der Bevölkerung empfinden den Verbraucherschutz als ‚gar nicht gut‘ ergab die Allensbach-Umfrage. Bei den Informationsquellen über Produkte des täglichen Bedarfs haben Gespräche mit Freunden und Bekannten die größte Bedeutung, Werbung folgt auf Rang zwei. Kaufentscheidungen hängen primär vom eigenen Erfahrungswissen, aber auch vom Ruf des Produkts oder der Marke ab. Bei Kaufentscheidungen, die häufiger getroffen werden wie Lebensmittel, Kleidung oder Bücher fühlt sich die überwältigende Mehrheit der Verbraucher sicher.

Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des ZAW, kommentiert die Ergebnisse: „Wenn man sieht, wie entspannt und souverän die Verbraucher mit Werbung und ihren Kaufentscheidungen umgehen, fragt man sich schon, warum Teile der Politik dem Bürger genau diese Fähigkeiten absprechen. Staatlich aufgedrängter Verbraucherschutz passt nicht in unsere Gesellschaft, bremst die Eigenverantwortung und hemmt Innovationskräfte.“

Die repräsentative Bevölkerungsumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach zu den Kompetenzen der Bürger bei ihren Entscheidungen als Verbraucher wurde im Auftrag des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW durchgeführt und basiert auf 1.400 ausgewerteten Face-to-Face-Interviews.