Pressemeldungen

 
  • ZAW: Werbeverbote helfen nicht gegen Sexismus (ZAW Pressemeldung Nr. 03/16)

    BERLIN, 11. April 2016 – Das Bundesjustizministerium plant mit einer Novellierung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb sexistische Werbung zu verbieten. Der Dachverband der deutschen Werbewirtschaft wendet sich scharf gegen Gesetze, die vorschreiben sollen, welche Bilder in der Werbung noch erlaubt sind.

  • ZAW-Trendanalyse Arbeitsmarkt 2015 - Jobsituation der Werbewirtschaft gut (ZAW Pressemeldung Nr. 02/16)

    BERLIN, 18. Februar 2016 – Werbefachleute wurden 2015 weiter dringend gesucht, die Stellen-angebote der Branche sind um 18 Prozent gestiegen. Das zweite Jahr in Folge weist die Arbeitsmarktanalyse des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW positive Zahlen aus. Auch für 2016 erwartet der Dachverband die weitere Nachfrage nach Werbefachleuten.

  • ZAW: Werbeverbote sind kein Mittel gegen frauenfeindliche Übergriffe (ZAW Pressemeldung Nr. 01/16)

    BERLIN, 18. Januar 2016 – Der Dachverband der deutschen Werbewirtschaft verurteilt scharf die massenhaften Übergriffe gegen Frauen in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten. Es ist aber sachwidrig, diese Vorkommnisse mit der Werbewirtschaft in Verbindung zu bringen und aus diesem Anlass ein gesetzliches Verbot geschlechterdiskriminierender Werbung zu fordern, so wie es der SPD-Parteivorstand auf seiner Jahresauftaktklausur heute beschlossen hat.

  • Neues EU-Datenschutzrecht: Einheitliche Regeln gehen auf Kosten der Rechtssicherheit in Europa. ZAW sieht Gefahren für die Wettbewerbsgleichheit im Werbemarkt und kritisiert erhebliche Bürokratie. (ZAW Pressemeldung Nr. 13/15)

    BERLIN, 17. Dezember 2015 – Die zwischen den Verhandlungsführern des Europäischen Parlaments, der Mitgliedstaaten und der Kommission erzielte und heute vom federführenden Ausschuss des Europäischen Parlaments bestätigte Einigung auf die Datenschutzgrundverordnung (DSVO) wird für die Werbewirtschaft erhebliche Rechtsunsicherheit produzieren. Die Zulässigkeitsbedingungen für seit langem etablierte Geschäftsmodelle, etwa im Bereich Direktmarketing, aber auch beim datengetriebenen digitalen Werbegeschäft, werden ab 2018 unmittelbar davon abhängen, wie die Vielzahl unbestimmter Rechtsbegriffe und Generalklauseln der Verordnung von den Aufsichtsbehörden interpretiert werden. Bis Gerichte – bis hin zum Europäischen Gerichtshof – die Verordnung in Rechtssicherheit geklärt haben, werden nach Einschätzung des ZAW Jahre vergehen.

  • ZAW prognostiziert Werbeplus für 2015 - Schwarze Null bei den Netto-Werbeeinnahmen (ZAW Pressemeldung Nr. 12/15)

    BERLIN, 17. Dezember 2015 – Der ZAW geht von rund ein Prozent plus auf 25,47 Mrd. Euro bei den Investitionen in Werbung für 2015 aus, prognostiziert für die Netto-Werbeeinnahmen der Medien eine schwarze Null und bestätigt damit seine Frühjahrsprognose vom Mai dieses Jahres. Das dritte Jahr in Folge verzeichnet der Dachverband der Werbewirtschaft positive Werbewerte für die Branche.

  • Native Advertising – umfassend beleuchtet (ZAW Pressemeldung Nr. 11/15)

    BERLIN, 22. Oktober 2015 – ZAW-Reader untersucht native Werbeformen und versachlicht Diskussionen. Die Debatte um Native Advertising wird intensiv geführt. Dabei werden oftmals unversöhnliche Positionen eingenommen. Dies passiert branchenintern wie berufsübergreifend: Gibt es nur Befürworter oder Gegner, schwarz oder weiß und worüber wird hier eigentlich gestritten?

  • DAK-Studie lenkt von tatsächlichen Ursachen des Rauschtrinkens von Jugendlichen ab (ZAW Pressemeldung Nr. 10/15)

    BERLIN, 6. Oktober 2015 – Auch ohne weitere Werbeverbote trinken Kinder und Jugendliche in Deutschland so wenig alkoholhaltige Getränke wie noch nie. Das geht aus dem aktuellen, 2014 veröffentlichten Alkoholsurvey der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hervor. 2012 waren die Zahlen für regelmäßigen Alkoholkonsum in der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen so niedrig wie in keinem Jahr zuvor. In einer weiteren Studie (2011) betont die BZgA, dass vor allem soziale Faktoren den Alkoholkonsum von Minderjährigen beeinflussen, insbesondere das direkte Umfeld junger Menschen. Im Widerspruch zu diesen Fakten stehen die Schlussfolgerungen der jetzt veröffentlichten Studie des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT Nord), Kiel, im Auftrag der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK-Gesundheit).

  • Social Media: Werberat konkretisiert Kodex zur Alkoholwerbung (ZAW Pressemeldung Nr. 9/15)

    BERLIN, 29. September 2015 - Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft und der Deutsche Werberat haben Erläuterungen zu den Verhaltensregeln der Selbstkontrolleinrichtung für Alkoholwerbung veröffentlicht. Sie richten sich an Hersteller alkoholhaltiger Getränke und haben das Ziel, die Anwendung des bestehenden Kodex auch in Social-Media-Auftritten sicherzustellen.

  • ZAW-Stellenanalyse für das erste Halbjahr 2015: Jobangebote eilen Werbeumsätzen voraus (ZAW Pressemeldung Nr. 8/15)

    Berlin, 23. Juli 2015 – Die Stellenofferten in der Werbewirtschaft haben sich im ersten Halbjahr 2015 positiv entwickelt und stiegen um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Werbende Unternehmen, Medien und Agenturen suchen neues Personal und zeigen sich optimistisch trotz der etwas verhalteneren Entwicklung der Werbeumsätze in den ersten sechs Monaten des Jahres. Analog zu den positiven ZAW-Ergebnissen sinken auch die Arbeitslosenzahlen in der Werbebranche um rund 3 Prozent.

  • Bundeslandwirtschaftsministerium plant Totalverbot der Tabakwerbung - ZAW gegen Absage an die Souveränität der Bürger (ZAW Pressemeldung Nr. 7/15)

    BERLIN, 30. Juni 2015 - Als Bevormundung und Absage an die Souveränität der Bürger hat der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW die Pläne kritisiert, ein Totalverbot der Tabakwerbung in Deutschland einzuführen. Ein entsprechender Vorschlag des Bundeslandwirtschaftsministeriums sieht vor, die noch verbliebenen Kommunikationsmöglichkeiten der Branche auf Plakaten und im Kino zu untersagen. Damit würden für den betroffenen Wirtschaftszweig Grundregeln freier Märkte außer Kraft gesetzt, so der ZAW. „Tabakunternehmen produzieren und vertreiben legale Erzeugnisse. Eine vollständige Kappung des werblichen Kontakts zum erwachsenen Kunden stellt die Branche außerhalb des Systems der Marktwirtschaft“, warnt ZAW-Hauptgeschäftsführer Manfred Parteina.