Standpunkte

 

Zum Radio Advertising Summit 2017

Die fortschreitende Digitalisierung bringt Herausforderungen für alle Kommunikationskanäle, Werbetreibende und Vermarkter mit sich. Um sich in Zeiten der neuen Übertragungswege und der fragmentierten Mediennutzung zu behaupten, reagiert Radio mit innovativen Werbemöglichkeiten, Wirkungsnachweisen, Planungstools sowie der ersten Konvergenzwährung. Aus Radio wird Audio. Das ist eines der zentralen Themen des Radio Advertising Summit am 25. April in Düsseldorf. Alexander Sempf, Geschäftsführer Verkauf beim Audiovermarkter RMS, erläutert seine Standpunkte zu den Stärken von Audio, konvergenten Kampagnen, Aktivierung und Sprachsteuerung.


Alexander Sempf, Geschäftsführer Verkauf bei RMS 
Alexander Sempf, Geschäftsführer Verkauf bei RMS

Radio & Audio: Alte Stärken, neue Chancen

Radio hat nichts von seiner Attraktivität verloren: UKW erfreut sich weiterhin der höchsten Reichweite aller Massenmedien und einer täglichen Nutzungsdauer von vier Stunden pro Hörer. Gleichzeitig sorgen neue Audioangebote und Livestreams für mehr Vielfalt im digitalen Audiouniversum. Entsprechend findet auch im Werbemarkt eine Neubewertung der Relevanz von Audio statt. Nach dem Online-Rausch der letzten zehn Jahre erlebt Massenkommunikation eine positive Neubewertung. Dass Radio als Aktivierungsmedium mit konstant hohen Reichweiten hier punktet, ist common sense. Zudem machen Werbekunden vermehrt gute Erfahrungen mit konvergenter Audiowerbung. Einerseits erreichen sie im Radio weiterhin alle Zielgruppen in relevanten, konsumnahen Situationen. Andererseits liefert Online Audio zusätzliche und vor allem exklusive Touchpoints, die den Kampagnen-ROI optimieren und Zugang zu schwer erreichbaren, mobilen Zielgruppen ermöglichen. 

Eine weitere wichtige Entwicklung für den Audiomarkt sind digitale Sprachassistenten. Geräte wie Alexa, Plattformen und Ambiente wie Smart Homes oder Connected Cars erleichtern vermehrt die Bedienung durch Audio-Dialoge. Hören ist das neue Sehen, Sprechen ist das neue Tippen. Warum sollten wir noch über Displays wischen, wenn wir die Anwendungen auch im Dialog steuern können, ohne hinsehen zu müssen? Für Marken bedeutet das, dass sie ihre Botschaften auch akustisch und situativ einsetzbar gestalten müssen, um sich in der neuen Audio-Journey des Hörens wiederzufinden: Content muss audiofähig werden. Diesem und vielen weiteren Themen widmet sich der Radio Advertising Summit am 25. April in Düsseldorf.  

Alexander Sempf, Geschäftsführer Verkauf bei RMS

Neue Standpunkte auf zaw.de am 28. April 2017.