Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI)

Der BSI vertritt die Interessen der in Deutschland ansässigen Spirituosen-Hersteller und -Importeure. Unsere Mitglieder repräsentieren rund 90 Prozent des Marktumsatzes.

Bitte skizzieren Sie die Auswirkungen der Corona-Krise auf die kommerzielle Kommunikation Ihrer Branche in 2020 und Ihre Vorausschau diesbezüglich für 2021
Die Phasen des Lockdowns aufgrund der Corona-Krise und die mögliche Rückkehr zur „neuen Normalität“ werden auch die Spirituosenbranche nachhaltig fordern – insbesondere auch aufgrund der Verluste im Gastronomie-, Duty-Free-, Tourismus- und Event-Bereich (Distribution: jahresdurchschnittlich rund 20 Prozent), die 2020 im Durchschnitt nicht ausgeglichen werden konnten. Auch 2021 bleiben die zentralen Themen des BSI – neben der Corona-Krise – fairer Leistungswettbewerb, weniger Regulierung, weniger Bürokratie und mehr Freiraum für Unternehmer sowie Eigenverantwortung der mittelständisch geprägten Branche.

Welche zentrale Erwartung oder Forderung haben Sie in puncto kommerzielle Kommunikation an die neue Bundesregierung?
Der BSI wird sich auch weiter im gesellschaftlichen Dialog für den verantwortungsvollen Umgang mit alkoholhaltigen Getränken stark engagieren. Er hat dazu bereits 2005 den „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung (AAuV)“ ins Leben gerufen. Das Gremium entwickelt relevante und nachhaltige Präventions- und Selbstregulierungsmaßnahmen zum verantwortungsvollen Umgang mit alkoholhaltigen Getränken. Dieses bezieht sich auch auf die kommerzielle Kommunikation, bei der es ebenfalls keiner weiteren Reglementierungen bedarf, sondern umfassender Selbstregulierung über den Deutschen Werberat.

Stand: Februar 2021

Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI)

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