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	<title>Pressemeldungen Archives - Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.</title>
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	<description>ZAW</description>
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		<title>ATTF-Verfahren gegen Apple: Medien- und Werbewirtschaft fordert Untersagungsentscheidung des Bundeskartellamts</title>
		<link>https://zaw.de/attf-verfahren-gegen-apple-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>essemitteilung als PDF</p>
<p>The post <a href="https://zaw.de/attf-verfahren-gegen-apple-2026/">ATTF-Verfahren gegen Apple: Medien- und Werbewirtschaft fordert Untersagungsentscheidung des Bundeskartellamts</a> appeared first on <a href="https://zaw.de">Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.</a>.</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">ATTF-Verfahren gegen Apple: Medien- und Werbewirtschaft fordert Untersagungsentscheidung des Bundeskartellamts</h1>


<p></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2026-03-10T06:00:00+01:00">10. März 2026</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p><em><strong>Verbände weisen Apples Zusagen nach Markttest zurück und sehen Wettbewerbsprobleme im mobilen Werbemarkt weiterhin ungelöst.</strong></em></p>



<p>Die Dachverbände der deutschen Medien- und Werbewirtschaft haben die von Apple vorgeschlagenen Zusagen im Missbrauchsverfahren des Bundeskartellamts zum sogenannten „App-Tracking Transparency Framework“ nach einem intensiven Markttest zurückgewiesen. Nach Einschätzung der Branche sind die Vorschläge nicht geeignet, die von den Kartellbehörden festgestellten Wettbewerbsprobleme im mobilen Werbemarkt auszuräumen.</p>



<p>Die Verbände haben das Bundeskartellamt daher aufgefordert, die Zusagen abzulehnen und den Kartellrechtsverstoß durch eine wirksame Untersagungsentscheidung zu beenden. Zur Sicherung des datenbasierten Wettbewerbs müsse zudem durch ein hinreichend disziplinierendes Bußgeld sichergestellt werden, dass Apple das beanstandete Verhalten nicht wiederholt.</p>



<p><strong>Branche fordert klare kartellrechtliche Konsequenzen</strong></p>



<p><strong>Dr. Bernd Nauen, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft: </strong><em>„Unsere Mitglieder teilen die Einschätzung des Bundeskartellamts: Apple darf seine Regelsetzungsmacht im eigenen Ökosystem nicht nutzen, um Wettbewerber einseitig zu benachteiligen. Die vorgeschlagenen Zusagen würden an den negativen Auswirkungen des App-Tracking Transparency Frameworks nichts ändern. Apple bliebe Daten-Gatekeeper und würde weiterhin darüber entscheiden, wer Zugang zu werberelevanten Daten erhält und wie Unternehmen mit ihren Endkunden kommunizieren können. Genau für solche Fälle hat der Gesetzgeber dem Bundeskartellamt mit § 19a GWB ein besonders scharfes Instrument gegeben. Dieses Instrument muss jetzt endlich genutzt werden, um fairen Wettbewerb im digitalen Ökosystem durchzusetzen.“</em></p>



<p>Im Februar 2025 hatte das Bundeskartellamt Apple mitgeteilt, dass das im Jahr 2021 eingeführte ATTF nach vorläufiger Beurteilung gegen europäisches und deutsches Kartellrecht verstößt. Apple legte daraufhin Zusagen vor, mit denen die Wettbewerbsbedenken ausgeräumt werden sollten. Diese Vorschläge unterzog das Bundeskartellamt im Dezember 2025 einem Markttest.</p>



<p>Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Nach Einschätzung der konsultierten Verbände und ihrer tausenden Mitglieder sind die vorgeschlagenen Zusagen nicht geeignet, die festgestellten ernsthaften Wettbewerbsbedenken auszuräumen. Nach intensiver Würdigung kommen die Verbände übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass die Vorschläge nicht einmal die datenschutzrechtlichen Bedenken im Zusammenhang mit dem App-Tracking Transparency Framework beseitigen. Die zentralen Wettbewerbsverstöße blieben bestehen.</p>



<p>Zu den Verbänden der deutschen Medien- und Werbewirtschaft, die das Kartellverfahren gegen Apple mit ihrer Beschwerde 2021 angestoßen haben, gehören u.a.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>BDZV – Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V.</li>



<li>Die Mediaagenturen e.V.</li>



<li>Markenverband e.V.</li>



<li>MVFP Medienverband der freien Presse e. V.</li>



<li>VAUNET – Verband Privater Medien e. V.</li>



<li>Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V.</li>
</ul>



<p><a href="https://zaw.de/app/uploads/2026/03/2026_03-10_PM_ZAW_Apple-ATT-PM_final_English-Version.pdf"><strong>Englische Version der Pressemeldung als PDF</strong></a></p>



<p>Zur weiteren Einordnung stellt der ZAW ein Hintergrundpapier zur Verfügung. <a href="https://zaw.de/app/uploads/2026/03/Apple-ATT-Hintergrundpapier_v1.pdf"><strong>Deutsche Version</strong></a> / <a href="https://zaw.de/app/uploads/2026/03/Apple-ATT_ZAW_Background-Paper_english-version.pdf"><strong>Englische Version</strong></a></p>



<p></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1000" height="256" src="https://zaw.de/app/uploads/2024/12/PDF-Doenload_Logo.png" alt="" class="wp-image-6190" style="aspect-ratio:3.9059930895434185;width:246px;height:auto" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2024/12/PDF-Doenload_Logo.png 1000w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/PDF-Doenload_Logo-300x77.png 300w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/PDF-Doenload_Logo-768x197.png 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://zaw.de/app/uploads/2026/03/2026_03-10_PM_ZAW_Apple-ATT.pdf"><strong>Pressemitteilung als PDF</strong></a></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://zaw.de/app/uploads/2026/03/2026_03-10_PM_ZAW_Apple-ATT-PM_final_English-Version.pdf"><strong>Press Release English Version </strong></a></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://zaw.de/app/uploads/2026/03/Apple-ATT-Hintergrundpapier_v1.pdf"><strong>Hintergrundpapier zum Apple ATT Komplex</strong></a></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://zaw.de/app/uploads/2026/03/Apple-ATT_ZAW_Background-Paper_english-version.pdf"><strong>Backgroundpaper Apple ATT (English)</strong></a></li>
</ul>
</div>
</div>
</div></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wachsend, aber schwächer: ZAW-Prognose zeigt nachlassende Dynamik – Trendbefragung macht schwache politische Wachstumsagenda sichtbar</title>
		<link>https://zaw.de/wachsend-aber-schwaecher-zaw-prognose-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 13:49:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresbilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Marktprognose]]></category>
		<category><![CDATA[Netto-Werbeeinnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Überregulierung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeträger]]></category>
		<category><![CDATA[werbeverbote]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ZAW-Trendbefragung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Werbewirtschaft in Deutschland wächst nach der Jahresendprognose des ZAW in 2023 auf 48,87 Mrd. Euro (+1,6 Prozent). Mit diesem vorläufigen Ergebnis lässt die Werbewirtschaft die Corona-Krisenjahre (2020: 44,86 Mrd. Euro; 2021: 47,34 Mrd. Euro) und das erste Kriegsjahr 2022 (48,09 Mrd. Euro) hinter sich und liegt über der Vor-Corona-Zeit (48,33 Mrd. Euro). Die Investitionen in Werbung steigen auf 37,07 Mrd. Euro (+2,5 Prozent), die Netto-Werbeeinnahmen der Medien auf 26,06 Mrd. Euro (+1,4 Prozent). Die endgültigen Daten wird der ZAW zusammen mit der ersten Jahresprognose 2024 im kommenden Frühjahr vorlegen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Wachsend, aber schwächer: ZAW-Prognose zeigt nachlassende Dynamik – Trendbefragung macht schwache politische Wachstumsagenda sichtbar</h1>


<p></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-12-04T14:49:58+01:00">4. Dezember 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading">ZAW-Jahresendprognose 2025 und aktuelles Trendbarometer</h2>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p><strong><strong>Der ZAW erwartet für den deutschen Werbemarkt 2025 zwar weiterhin eine positive Entwicklung, doch zugleich wird eine spürbar nachlassende Dynamik sichtbar. Das geht aus der Jahresendprognose für 2025 hervor. Nach einer erneut – im Vergleich zur Gesamtkonjunktur – besseren Werbekonjunktur erwartet die Branche für das Gesamtjahr Netto-Werbeerlöse von rund 27,5 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 3,2 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Auch die Werbeinvestitionen sollen mit einem prognostizierten Anstieg um 2,9 Prozent auf etwa 39,1 Milliarden Euro weiterwachsen. In der Summe könnte der Werbemarkt damit noch einmal auf rund 50,7 Milliarden Euro zulegen – ein moderates Plus von 1,8 Prozent. Schwächer entwickeln sich hingegen die weiteren Werbeformen, die insgesamt mit einem leichten Rückgang von minus 1,8 Prozent auf voraussichtlich 11,5 Milliarden Euro schließen dürften. Allerdings gilt diese Prognose nur unter der Voraussetzung, dass sich das Jahresendgeschäft stabil entwickelt.</strong></strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="466" src="https://zaw.de/app/uploads/2025/12/Prognosr2025-1024x466.png" alt="" class="wp-image-6604" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2025/12/Prognosr2025-1024x466.png 1024w, https://zaw.de/app/uploads/2025/12/Prognosr2025-300x137.png 300w, https://zaw.de/app/uploads/2025/12/Prognosr2025-768x350.png 768w, https://zaw.de/app/uploads/2025/12/Prognosr2025-1536x700.png 1536w, https://zaw.de/app/uploads/2025/12/Prognosr2025.png 1651w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Weiterhin zählt der Bereich der digitalen Werbung zu den wichtigsten Wachstumstreibern des Jahres und wieder zeigt sich in diesem Segment das seit Jahren vertraute Bild: Ein Großteil des Wachstums konzentriert sich auf wenige globale Plattformen, die den Markt dominieren und den überwiegenden Anteil der Zugewinne auf sich vereinen. In den übrigen Kategorien fallen die Steigerungsraten dagegen deutlich geringer aus oder entwickeln sich sogar rückläufig, was die strukturelle Spreizung innerhalb des Werbemarkts erneut bestätigt.</p>



<p>Aus Sicht der Werbewirtschaft belegt diese Entwicklung nochmals das aus dem Vorjahr bekannte Muster: Der Markt bleibt insgesamt widerstandsfähig und beweist erneut seine Grundrobustheit. Doch die gesamtwirtschaftlichen Belastungen beginnen sich zunehmend bemerkbar zu machen. Die schwachen Konjunkturaussichten, das schlechte Konsumklima und die anhaltende Unsicherheit in zentralen Politikfeldern dämpfen bereits. Ob die prognostizierten Wachstumsraten erreicht werden können, hängt zudem maßgeblich vom Jahresendgeschäft ab. Black Friday und das Weihnachtsgeschäft bleiben zentrale Treiber für Werbeinvestitionen. Die Bilanz des Jahresendgeschäfts im Handel und bei Marken wird wiederum auf die Werbebudgets in 2026 einwirken.–</p>



<p><em>„Viele der gesamtwirtschaftlichen und marktspezifischen Baustellen sind weiter ungelöst, und vom angekündigten Neuanfang ist bisher wenig in der Praxis angekommen. Die Schatten der Gesamtentwicklung wandern in Richtung Werbewirtschaft. Wir befürchten zunehmende Unsicherheiten für 2026. Jetzt braucht es endlich ein politisches Handeln, das die Realitäten anerkennt und konsequent Wirtschaftswachstum ermöglicht,“ </em>erklärt Andreas F. Schubert, Präsident des ZAW.</p>



<p>Die endgültigen, geprüften Jahresdaten für 2025 wird der ZAW wie üblich im Frühjahr 2026 gemeinsam mit der ersten Prognose für das Jahr 2026 veröffentlichen.</p>



<p><strong>ZAW-Trendbefragung bestätigt Prognose</strong></p>



<p>Das aktuelle Trendbarometer des Zentralverbands der Deutschen Werbewirtschaft, erhoben Ende Oktober 2025, zeigt eine nur geringfügige Verbesserung der Branchenstimmung. Zwar steigt der Gesamtwert im Vergleich zum Frühjahr von 3,2 auf 3,4 Punkte, doch bleibt das Bild insgesamt – und in der Gesamtschau der letzten 10 Jahre (siehe Grafik) – weiterhin sehr verhalten. Vor allem politisch ist kein durchgreifender Aufschwung erkennbar: Während sich im Frühjahr nach einem historischen Tiefpunkt die Bewertung der politischen Rahmenbedingungen deutlich erholte (von 1,8 Ende 2024 auf 3,0 im Frühjahr 2025), verharrt die Stimmung nun bei 3,0 Punkten. Entsprechend ist eine Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in den letzten Monaten aus Sicht der ZAW-Mitglieder kaum erkennbar.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="409" src="https://zaw.de/app/uploads/2025/12/Stimmung-2-2025-1024x409.png" alt="" class="wp-image-6603" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2025/12/Stimmung-2-2025-1024x409.png 1024w, https://zaw.de/app/uploads/2025/12/Stimmung-2-2025-300x120.png 300w, https://zaw.de/app/uploads/2025/12/Stimmung-2-2025-768x306.png 768w, https://zaw.de/app/uploads/2025/12/Stimmung-2-2025-1536x613.png 1536w, https://zaw.de/app/uploads/2025/12/Stimmung-2-2025.png 1782w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Branchenprognosen für 2025: Stabil, aber ohne Aufschwung</strong></p>



<p>Mit Blick auf das Jahr 2025 rechnet die Werbewirtschaft überwiegend mit einer Seitwärtsbewegung. Die Mehrheit der Befragten geht für das zweite Halbjahr 2025 von einer stagnierenden Entwicklung aus. Der Anteil derjenigen, die mit einer schlechteren Performance als vor 12 Monaten rechnen, ist gegenüber der letzten Befragung leicht zurückgegangen, während positivere Erwartungen nur minimal gestiegen sind. Das bestätigt entsprechend auch die Prognose: Die Branche bewegt sich zwar nicht nach unten, erkennt aber auch keine Grundlage für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Schub.</p>



<p><strong>Beim politisches Mindset keine Trendumkehr sichtbar</strong></p>



<p>Sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene bewerten die Befragten das wirtschaftspolitische Mindset gegenüber der Werbewirtschaft als angespannt. Über die Hälfte der Befragten erkennt weiterhin keinen politischen Kurswechsel hin zu vertrauensbasierter Regulierung, weniger Ideologie, Bevormundung und Dirigismus und mehr Marktwirtschaft und Wettbewerbsorientierung. Vielmehr sehen sie das Mindset gegenüber der Werbewirtschaft als unverändert oder sogar „eher schlecht“ an. Auf EU-Ebene ist diese Einschätzung vergleichsweise sogar noch pessimistischer. Entsprechend verhalten bleibt auch die Zuversicht in die politische Entwicklung. Bemerkenswert ist, dass eine Mehrheit der Befragten im Vergleich zum Vorjahr sowohl national als auch auf europäischer Ebene kaum Verbesserungen bei den wirtschaftspolitischen und regulatorischen Rahmenbedingungen wahrnimmt. Knapp ein Viertel sieht im Vergleich zum Vorjahr auf nationaler Ebene sogar eine Zunahme dirigistischer Maßnahmen, während es auf EU-Ebene schon über 40 Prozent sind. Von einer Trendumkehr kann daher weder im deutschen noch im europäischen Kontext die Rede sein.</p>



<p>ZAW-Präsident Andreas F. Schubert ordnet die Ergebnisse entsprechend deutlich ein:<em> „Im Frühjahr gab es in vielen Bereichen die Hoffnung auf eine spürbare Erholung – doch Euphorie ist daraus bislang nicht geworden. Wenn wir im kommenden Jahr nachhaltiges Wachstum ermöglichen wollen, braucht es endlich verlässliche Rahmenbedingungen, weniger politische Zick-Zack-Linien und eine Regulierung, die wirtschaftliche Realität und Wettbewerbsfähigkeit stärker berücksichtigt.“</em></p>



<p>Schubert verweist zudem auf zentrale Gesetzesprozesse auf EU-Ebene, die für die Werbewirtschaft von hoher Bedeutung sind. Der angekündigte Digital Fairness Act, vor allem aber der aktuell vorgelegte Omnibus zur Digitalgesetzgebung werden entscheidend sein. <em>„Wir brauchen Regulierung, die datenbasierte Geschäftsmodelle erleichtert, nicht gefährdet, die innovationsfreundlich und wettbewerbsneutral ist. Ohne einen solchen Kurs werden wir kein Wachstum erleben, jedenfalls nicht in der notwendigen Breite“,</em> so Schubert.</p>
</div></div>
</div>



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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="256" src="https://zaw.de/app/uploads/2024/12/PDF-Doenload_Logo.png" alt="" class="wp-image-6190" style="width:227px;height:auto" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2024/12/PDF-Doenload_Logo.png 1000w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/PDF-Doenload_Logo-300x77.png 300w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/PDF-Doenload_Logo-768x197.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://zaw.de/app/uploads/2025/12/PM-Prognose2025_Kurzversion_Webseite.pdf">Kurzversion dieser Pressemeldung als PDF</a></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://zaw.de/app/uploads/2025/12/PM_12-2025_ZAW-Prognose-Trend-2025.pdf">Vollständige Version der Pressemeldung als PDF</a></li>
</ul>
</div>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>„Good Advertising“ &#8211; Initiative für einen Verhaltenskodex der digitalen Medien- und Werbewirtschaft für verantwortungsvolle Datennutzung beim Online Ad Summit 2025</title>
		<link>https://zaw.de/good-advertsing-initiative-fuer-einen-verhaltenskodex-der-digitalen-medien-und-werbewirtschaft-fuer-verantwortungsvolle-datennutzung-beim-online-ad-summit-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Vollstedt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zaw.de/?p=6558</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat am heutigen Tag eine Initiative zur Entwicklung und Umsetzung eines Verhaltenskodex mit klar definierten und praktischen Verhaltensregeln zur Datennutzung im Bereich der digitalen Medien- und Werbewirtschaft gestartet („Good Advertising“). Unterstützt von namhaften Unternehmen aus der Wertschöpfungskette soll der Verhaltenskodex einen Rahmen für verantwortungsvolle Datennutzung, Stärkung des Nutzervertrauens und [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://zaw.de/good-advertsing-initiative-fuer-einen-verhaltenskodex-der-digitalen-medien-und-werbewirtschaft-fuer-verantwortungsvolle-datennutzung-beim-online-ad-summit-2025/">„Good Advertising“ &#8211; Initiative für einen Verhaltenskodex der digitalen Medien- und Werbewirtschaft für verantwortungsvolle Datennutzung beim Online Ad Summit 2025</a> appeared first on <a href="https://zaw.de">Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group element-group grid-3-1 single-post"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">„Good Advertising“ &#8211; Initiative für einen Verhaltenskodex der digitalen Medien- und Werbewirtschaft für verantwortungsvolle Datennutzung beim Online Ad Summit 2025</h1>


<p></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-09-16T08:00:00+02:00">16. September 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p><strong>Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat am heutigen Tag eine Initiative zur Entwicklung und Umsetzung eines Verhaltenskodex mit klar definierten und praktischen Verhaltensregeln zur Datennutzung im Bereich der digitalen Medien- und Werbewirtschaft gestartet („Good Advertising“). Unterstützt von namhaften Unternehmen aus der Wertschöpfungskette soll der Verhaltenskodex einen Rahmen für verantwortungsvolle Datennutzung, Stärkung des Nutzervertrauens und Kontrolle von Zugang, Fluss und Verwendung von Daten im werblichen Kontext aufzeigen.</strong></p>



<p>Der immer fortwährende technologische Wandel, Datenregulierung und berechtigte Erwartungen von Nutzern an Transparenz und Verantwortung machen für die werbewirtschaftliche Datennutzung ein neues Konzept erforderlich: Klar definierte, praktische und proaktive Verhaltensregeln statt abstrakter Ziele und bloßer Ankündigungen.</p>



<p>Das Projekt wird mit allen Interessenträgern aktiv und ergebnisoffen konkrete Ansätze für den Verhaltenskodex entwickeln und gestalten.</p>



<p>Nachfolgende fünf Prinzipien sind hierbei handlungsleitend für belastbare und zukunftsorientierte Lösungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>DIGITAL</strong><a> </a>-fokussiert in Denken und Handeln</li>



<li><strong>AUSGEWOGEN </strong>&#8211; im Umfang der Verarbeitung, nutzerorientiert &amp; vertrauensbildend</li>



<li><strong>VERANTWORTLICH </strong>&#8211; in der Kontrolle von Datenfluss, Verwendung und Zugang</li>



<li><strong>INTEGER </strong>&#8211; handelnd als Branche/Unternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung und Transparenz</li>



<li><strong>DYNAMISCH </strong>-aufgestellt in der Adaption neuer Technologien und proaktiv engagiert.</li>
</ul>



<p>„Die digitale Werbewirtschaft ist eine Grundvoraussetzung für eine vielfältige Medienlandschaft, ein Kernbaustein für Wettbewerbsfähigkeit, digitales Wachstum und Souveränität. Sie steht in einem komplexen Spannungsfeld zwischen dem Schutz von Daten und der Notwendigkeit ihrer Nutzung im werblichen Kontext. Für den Erhalt und die Entwicklung wettbewerbsfähiger Geschäftsmodelle und eine konstruktive Gestaltung der Datenökonomie gilt es nun, in das Vertrauen gegenüber Nutzern, Markt und Politik zu investieren. Darauf zielt „Good Advertising“ ab“, erläutert Bernd Nauen, Hauptgeschäftsführer des ZAW, den Hintergrund des Projekts.</p>



<p>Grundlage hierfür ist ein Stufenplan: Die erste Stufe bilden verantwortliche Praktiken, die die Unterstützer bereits heute individuell umsetzen – etwa ein ausgewogener Umfang der Datennutzung und deren Kontrolle, ein Verzicht auf als invasiv wahrgenommener Verarbeitungen und eindeutige Wahlmöglichkeiten für Konsumenten.</p>



<p>Weitere Stufen sollen offen und transparent mit allen interessierten Parteien industrieübergreifend entwickelt und ausgestaltet werden, insbesondere auch hinsichtlich der Nutzung innovativer Technologien.</p>



<p>Den dafür erforderlichen Rahmen, in dem der Kodex mit allen Marktteilnehmern weiterentwickelt und Unternehmen zur freiwilligen Umsetzung als damit für sie verbindlichen Standard zur Verfügung gestellt wird, wird über den ZAW organisiert.</p>



<p>Bernd Nauen: „Zusammen mit den ersten Unterstützern sind alle Marktteilnehmer eingeladen, sich an der Gestaltung einer zukunftsorientierten digitalen Medien- und Werbelandschaft aktiv zu beteiligen: für Nutzer, Angebotsvielfalt und digitale Souveränität.“</p>



<p><a href="https://zaw.de/app/uploads/2025/09/ZAW_GA_Unterstuetzer_Zitate.pdf">Link zur Zusammenfassung mit Zitaten und Unterstützern</a></p>
</div>



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		<title>ZAW-Präsident Andreas F. Schubert im Amt bestätigt</title>
		<link>https://zaw.de/zaw-praesident-andreas-f-schubert-im-amt-bestaetigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 May 2025 12:47:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erneut einstimmig ist Andreas F. Schubert von den Delegierten der 43 Mitgliedsorganisationen des Spitzenverbands der Werbewirtschaft (ZAW) wiedergewählt worden. Turnusgemäß wurde auch über das ZAW-Präsidium neu abgestimmt. Andreas F. Schubert geht seine fünfte Amtsperiode als ZAW-Präsident mit einer positiven, aber zugleich mahnenden Bilanz an: „Die Werbewirtschaft hat sich 2024 als widerstandsfähiger als die Gesamtwirtschaft gezeigt [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">ZAW-Präsident Andreas F. Schubert im Amt bestätigt</h1>


<p></p>
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<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-05-23T14:47:39+02:00">23. Mai 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p><strong>Erneut einstimmig ist Andreas F. Schubert von den Delegierten der 43 Mitgliedsorganisationen des Spitzenverbands der Werbewirtschaft (ZAW) wiedergewählt worden. Turnusgemäß wurde auch über das ZAW-Präsidium neu abgestimmt.</strong></p>



<p>Andreas F. Schubert geht seine fünfte Amtsperiode als ZAW-Präsident mit einer positiven, aber zugleich mahnenden Bilanz an: „Die Werbewirtschaft hat sich 2024 als widerstandsfähiger als die Gesamtwirtschaft gezeigt – mit einem Wachstumsvolumen von plus 2,2 Prozent gegenüber einem erneut schrumpfenden Bruttoinlandsprodukt. Damit hat sich die Branche als stabilisierender Faktor in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erwiesen. Doch diese Entwicklung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Rahmenbedingungen für unsere Branche herausfordernd bleiben.“</p>



<p>Mit Blick auf die Politik formuliert Schubert klare Erwartungen: „Der Koalitionsvertrag enthält wichtige Bekenntnisse – etwa zum Verzicht auf neue Werbeverbote und zur Förderung einer produktiven Datenkultur. Das ist ausdrücklich zu begrüßen. Jetzt kommt es darauf an, dass diesen Zusagen auch Taten folgen – in Berlin vor allem aber mit Blick auf Brüssel. Wir brauchen eine vertrauensbasierte Wirtschaftspolitik, die Wachstum, Innovationen, Wettbewerbsfähigkeit und -fairness fördert, statt sie zu hemmen. Dies gilt insbesondere für die Finanzierungsbasis der Medien und deren benötigte Geschäftsmodelle im Bereich Werbung und Vertrieb. Hierfür wird sich der ZAW einsetzen – im Sinne der Medienvielfalt, der unternehmerischen Freiheit und der Konsumentinnen und Konsumenten.“</p>



<p>Turnusgemäß stand auch das gesamte Präsidium des Spitzenverbands der deutschen Werbewirtschaft zur Wahl. Die Vizepräsidenten des ZAW sind Kai Fischer, Fabio Olivotti, Stefan Rühling und Alexander Stotz. Ebenfalls einstimmig gewählt wurden als neue Präsidiumsmitglieder Kristina Bulle und Dr. Gitte Katz.</p>



<p><a href="https://zaw.de/der-zaw/das-praesidium-des-zaw/">Hier das Präsidium im Überblick</a></p>



<p></p>
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		<title>Werbewirtschaft trotzt Rezession – Marktvolumen steigt um 2,2 Prozent auf 49,87 Mrd. Euro</title>
		<link>https://zaw.de/jahreszahlen2024_werbewirtschaft-trotzt-rezession/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 06:26:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Werbewirtschaft hat sich 2024 bemerkenswert widerstandsfähig gezeigt: Entgegen der schrumpfenden Gesamtwirtschaft (BIP – 0,2 Prozent) wuchs das Marktvolumen insgesamt um 2,2 Prozent auf 49,87 Milliarden Euro. Die medienbasierten Investitionen legten um 3,1 Prozent zu und die Netto-Werbeeinnahmen aller erfassten Werbeträger erhöhten sich um 3,5 Prozent. Lediglich die weiteren Formen kommerzieller Kommunikation ver-zeichneten mit [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Werbewirtschaft trotzt Rezession – Marktvolumen steigt um 2,2 Prozent auf 49,87 Mrd. Euro</h1>


<p></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-05-22T08:26:51+02:00">22. Mai 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p><strong>Die deutsche Werbewirtschaft hat sich 2024 bemerkenswert widerstandsfähig gezeigt: Entgegen der schrumpfenden Gesamtwirtschaft (BIP – 0,2 Prozent) wuchs das Marktvolumen insgesamt um 2,2 Prozent auf 49,87 Milliarden Euro. Die medienbasierten Investitionen legten um 3,1 Prozent zu und die Netto-Werbeeinnahmen aller erfassten Werbeträger erhöhten sich um 3,5 Prozent. Lediglich die weiteren Formen kommerzieller Kommunikation ver-zeichneten mit –1,2 Prozent einen leichten Rückgang. Die Zuwächse sind jedoch alles andere als gleichmäßig verteilt.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="877" height="887" src="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S8.jpg" alt="" class="wp-image-6336" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S8.jpg 877w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S8-297x300.jpg 297w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S8-768x777.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 877px) 100vw, 877px" /></figure>



<p><strong>Nettowerbeträgerdaten im Überblick</strong></p>



<p>Im Jahr 2024 kratzte die Branche mit einem Gesamtvolumen von nahezu 50 Milliarden Euro an der symbolträchtigen Marke und zeigt damit in der Summe einen bemerkenswert stabilen Kurs. Der Digitalbereich setzte seinen Gesamtaufwärtstrend mit einem Plus von 9,0 Prozent fort und kann die Zuwächse aus dem Jahr davor sogar noch leicht steigern. Außenwerbung legte um herausragende 24,6 Prozent zu, digitale Außenwerbung sogar um 35,6 Prozent. Fernsehen und Bewegtbild verzeichneten insgesamt 2,5 Prozent Zuwachs; linear schrumpfte das Segment leicht (–1,9 Prozent), während digitale Videoformate mit 13,6 Prozent deutlich an Bedeutung gewannen. Radio und Audio wuchsen moderat um 2,6 Prozent. Der Print-Bereich erlitt mit –6,9 Prozent insgesamt deutliche Einbußen, wobei hier die Wochen- und Sonntagszeitungen als einzige Untergruppe ein Plus verzeichnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="946" height="489" src="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/Werbemarkt-20232024.png" alt="" class="wp-image-6347" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/Werbemarkt-20232024.png 946w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/Werbemarkt-20232024-300x155.png 300w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/Werbemarkt-20232024-768x397.png 768w" sizes="auto, (max-width: 946px) 100vw, 946px" /></figure>



<p>Bei den weiteren Formen verzeichnete das Sportsponsoring 2024 ein Wachstum von 6,8 Prozent auf 5,50 Mrd. Euro, was durch Großereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele begünstigt wurde. Im Bereich der Kataloge und Werbedrucke sank der Produktionswert um 15,5 Prozent auf 3,08 Mrd. Euro. Trotz anhaltender Herausforderungen durch bürokratische Hürden erzielte die haptische Werbung ein leichtes Umsatzplus von 2,5 Prozent auf 3,16 Mrd. Euro.</p>



<p>Erstmals entfielen über 50 Prozent der Nettowerbeeinnahmen auf Online-Werbung – eine Tendenz, die die anhaltende Verschiebung hin zu digitalen Kanälen unterstreicht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="609" src="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S16-1024x609.jpg" alt="" class="wp-image-6339" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S16-1024x609.jpg 1024w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S16-300x178.jpg 300w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S16-768x457.jpg 768w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S16-1536x913.jpg 1536w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S16.jpg 1890w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Hinweis:</strong> <em>Die Nettowerte stehen noch unter einem Vorbehalt, da Fachzeitschriften mangels neuer Daten noch auf Basis der Vorjahreszahlen ausgewiesen werden. Die finalen Zahlen folgen im Juni 2025. Wesentliche Änderungen in den Gesamttendenzen sind jedoch nicht zu erwarten. Finale Gesamtdaten werden im Juni veröffentlicht.</em> </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S15.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="921" height="1024" src="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S15-921x1024.jpg" alt="" class="wp-image-6338" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S15-921x1024.jpg 921w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S15-270x300.jpg 270w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S15-768x854.jpg 768w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S15-1382x1536.jpg 1382w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S15-1842x2048.jpg 1842w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S15.jpg 1890w" sizes="auto, (max-width: 921px) 100vw, 921px" /></a></figure>



<p><strong>Bewertung vor dem Hintergrund der Rezession und Ausblick</strong></p>



<p>Während das Bruttoinlandsprodukt im Jahresverlauf schrumpfte, hielt die Werbewirtschaft gegenläufig Anschluss an ihr Wachstum. Für die aggregierten Daten und die stark unterschiedlichen Gattungsentwicklungen auf der Werbeträgerseite sind eine Reihe von konjunkturellen, strukturellen und wettbewerblichen Faktoren verantwortlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Branchenstruktur:</strong> Die Rezession des Jahres 2024 traf besonders hart das produzierende Gewerbe sowie Industrie- und Export, die nicht für Spitzeninvestitionen bei der Marktkommunikation stehen. Konsumgüterhersteller und der Handel – mittlerweile Großkunden im Werbemarkt – blieben relativ robust und investierten weiter in ihre Kommunikation.</li>



<li><strong>Sportliche Großereignisse:</strong> Die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland und die Olympischen Spiele sorgten für zusätzlichen Werbedruck und gaben der Branche insgesamt und manchen Werbeträgern im Besonderen Impulse.</li>



<li><strong>Rezession stärkt Performance-Orientierung:</strong> Neben dem ungebrochenen strukturellen Langfristtrend in Richtung digitaler Werbeträger haben Werbungtreibende angesichts des Kostendrucks und großer Unsicherheiten im Jahr 2024 größeres Gewicht auf absatzsteigernde Performance gelegt und vertrauen dabei insbesondere auf die ohnehin marktdominanten Plattformen und deren Datenmacht.</li>



<li><strong>Wettbewerbsprobleme befeuern intramediale Konzentration bei der Online-Werbung: </strong>Ausschlaggebend für die Schieflage bei den digitalen Werbeträgern zugunsten weniger Gatekeeperplattformen ist nach wie vor deren überragende Markt- und Datenmacht. Deshalb öffnet sich die Schere auch innerhalb des konjunkturell robusten Segments der datenbasierten Online-Werbung immer weiter. Die wiederum hierfür ursächlichen Wettbewerbsdefizite sind bekannt und gut belegt. Sie sind jedoch trotz modernisierter Regulierung noch nicht durchgreifend eingehegt. In der Konsequenz führt dies zu einer immer weiter unter Druck geratenden ökonomischen Basis vieler digitaler Dienste, insbesondere journalistischer Medienangebote, und abnehmender Medienvielfalt.</li>
</ul>



<p>Für 2025 ist zu erwarten, dass die globalen Plattformen Google, Amazon und Meta sowie – stark steigend – TikTok knapp 72 Prozent der Digital-Investments auf sich vereinen, was den Handlungsspielraum für andere Anbieter in der digitalen Kundenansprache in Deutschland weiter einschränkt.</p>



<p><strong>Ausblick auf 2025</strong></p>



<p>Eine mit 2024 vergleichbare positive Entwicklung der Gesamtwerbekonjunktur ist nicht ausgeschlossen. Die Prognoserisiken sind angesichts der nochmals unsicherer gewordenen globalen Wirtschaftsentwicklung wegen der US-amerikanischen Zollpolitik jedoch sehr hoch. Jedenfalls das erste Halbjahr 2025 könnte im Vergleich zu 2024 abfallen. Ob und wann das vereinbarte Investitionspaket der neuen Bundesregierung und strukturelle Reformen für einen Aufschwung bei der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sorgen, ist offen. Der ZAW sieht hier Potential auch für die Werbewirtschaft, längerfristig drohen hierdurch aber erhebliche Belastungen. Wesentlich wird sein, ob die auf nationaler Ebene überwiegend produktiv formulierte spezifische Agenda für die Branche Widerhall in Brüssel findet. Die Befürchtung, dass sich die mehr denn je benötigte wettbewerbsorientierte Politik und Gesetzgebung auf EU-Ebene nicht durchsetzt, ist ernst zu nehmen.</p>



<p><strong>Politische Schlüsse aus Sicht des ZAW</strong></p>



<p>„Die robuste Entwicklung der Werbewirtschaft in der Rezession hat wegen der Hebelwirkung von Werbeinvestitionen sicherlich auch gesamtwirtschaftlich geholfen. Entscheidend ist jetzt, mit kluger Politik weiter Wachstum zu fördern und alles zu unterlassen, was dem entgegensteht. Teile der Branche, gerade die, die einen besonderen public value für den demokratischen Zusammenhalt erzeugen, stehen vor großen konjunkturellen, strukturellen und technologischen Herausforderungen. Deshalb ist es unerlässlich für faire Wettbewerbs- und Vermarktungsbedingungen zu sorgen, um die Chancen von Digitalisierung und KI allen Marktteilnehmer und der Gesellschaft zu sichern und sie nicht nur den Gatekeepern des Internets zu überlassen. Dafür muss an einigen Stellschrauben gedreht werden“, so Andreas F. Schubert, Präsident des ZAW.</p>



<p>Von der neuen Bundesregierung fordert Schubert, ihr Programm wider neuen Werbeverboten und bürokratischer Überregulierung auch auf europäischer Ebene konsequent zu vertreten. „Mit der in Verhandlung befindlichen Green-Claims-Richtlinie droht ein Bürokratiemonster bislang noch nicht gesehenen Ausmaßes. Die neue Bundesregierung und die Mitte des EP sollte hier für Maß und Mitte sorgen und das Vorhaben neu aufsetzen.“ Weiterhin müsse, so Schubert, auf EU-Ebene eine praktische Politik pro Datennutzung und datenbasierter Geschäftsmodelle initiiert werden.&nbsp; „Inkohärente Detail-vorgaben und Eingriffe bei benötigten Geschäftsmodellen, etwa mit Blick auf die Nutzung von digitalen Angeboten gegen Bezahlung oder die Preisgabe von Daten zur Werbefinanzierung, sollte entschieden entgegengetreten werden. Es geht hier um beides: Die Medienvielfalt und die digitalen Chancen des Mittelstands.“&nbsp; Akuten Handlungsbedarf auf nationaler Ebene sieht der ZAW mit Blick auf zusätzlich restriktive Vorgaben beim Telefonmarketing. Sie würden insbesondere die Refinanzierungsbasis von Verlagen eklatant beschädigen. „Dies steht im Widerspruch zur Ausrichtung des Koalitionsvertrags und bedeutete nichts anderes als die Errichtung von neuerlicher Bürokratie in einem Bereich, der dies am wenigsten verkraften kann“, so der ZAW-Präsident.</p>



<p><em>Die Daten und Infografiken für das Jahr 2024 und die wesentlichen politisch-regulatorischen Trends sind ab sofort im ZAW-Jahrbuch 2025 nachzulesen. <a href="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_0525_web.pdf"><strong>Das Jahrbuch ist als PDF</strong></a> zugänglich oder kann über die ZAW-Geschäftsstelle als Printausgabe bestellt werden.&nbsp;</em></p>
</div>



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			</item>
		<item>
		<title>Stimmung in der Werbewirtschaft verbessert sich</title>
		<link>https://zaw.de/trend2025_stimmung-in-der-werbewirtschaft-verbessert-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 May 2025 06:22:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>•   Hoffnung auf Aufbruch und Aufschwung in Deutschland, konkrete Erwartungen gegenüber Bundesregierung •   Skepsis gegenüber den Ankündigungen aus Brüssel Nachdem im November 2024 die Stimmung des ZAW-Trendbarometers mit 2,3 Punkten ein Allzeit-Tief erreicht hatte, zeigt sich nun im Frühjahr eine leichte Erholung. Mit einem Gesamtwert von 3,2 Punkten ist die Stimmung damit wieder auf dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group element-group grid-3-1 single-post"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Stimmung in der Werbewirtschaft verbessert sich</h1>


<p></p>
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<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-05-22T08:22:55+02:00">22. Mai 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p><strong>•   Hoffnung auf Aufbruch und Aufschwung in Deutschland, konkrete Erwartungen gegenüber Bundesregierung</strong></p>



<p><strong>•   Skepsis gegenüber den Ankündigungen aus Brüssel</strong></p>



<p><strong>Nachdem im November 2024 die Stimmung des ZAW-Trendbarometers mit 2,3 Punkten ein Allzeit-Tief erreicht hatte, zeigt sich nun im Frühjahr eine leichte Erholung. Mit einem Gesamtwert von 3,2 Punkten ist die Stimmung damit wieder auf dem Weg der Besserung. Insbesondere im Bereich der politischen Entwicklung schöpfen die befragten ZAW-Mitglieder wieder Hoffnung. So ist allein dieser Wert von 1,8 (November 2024) auf nunmehr 3,0 Punkte (April 2025) gestiegen (siehe Abbildung). Damit wird auch deutlich, welche Hoffnungen, aber auch Erwartungen sich mit einer neuen Regierung aus CDU/CSU und SPD verknüpfen.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="561" src="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S11-1024x561.jpg" alt="" class="wp-image-6337" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S11-1024x561.jpg 1024w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S11-300x165.jpg 300w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S11-768x421.jpg 768w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S11-1536x842.jpg 1536w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/ZAW_Jahrbuch_S11.jpg 1831w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Was die ökonomischen Erwartungen für das erste Halbjahr 2025 (im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024) angeht, bleiben die Befragten dennoch zurückhaltend. So erwarten mit 46 Prozent knapp die Hälfte der Befragten eine schlechtere wirtschaftliche Entwicklung als im ersten Halbjahr 2024. Rund 31 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Entwicklung aus, während 23 Prozent eine positive Prognose abgeben. Das vergleichsweise sehr gute erste Halbjahr 2024 und die aktuell besonders große Unsicherheit angesichts der Zollkonflikte könnten erklären, warum die ZAW-Mitglieder für 2025 eher vorsichtig prognostizieren. Dazu passt die Zurückhaltung der Befragten hinsichtlich der Prognose der Bundesregierung vom Januar über ein einsetzendes Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent für 2025. Knapp zwei Drittel geben an, dass sie eine schlechtere Entwicklung für das Land erwarten. Kurz vor ihrem Amtsende sah sich auch die alte Bundesregierung gezwungen, ihre Prognose erneut zu revidieren: In der aktualisierten Schätzung von Ende April (nach der ZAW-Befragung) wird nun lediglich von einer wirtschaftlichen Stagnation im Jahr 2025 ausgegangen.</p>



<p>Beim Fachkräftemangel bleibt das Bild ähnlich wie in der letzten Befragung. Mehr als 90 Prozent der Befragten sehen sich einem mittleren bis großen Mangel an Fachkräften in der Branche gegenüber.</p>



<p><strong>Produktive Wirtschaftspolitik bleibt große Sorge der Branche</strong></p>



<p>Gefragt wurden die ZAW-Mitglieder auch, welche wirtschaftspolitischen Ziele aus ihrer Sicht für die kommenden zwei Jahre besonders wichtig sind, um eine positive ökonomische Entwicklung zu gewährleisten. Rund 90 Prozent der Befragten gaben dazu an, dass vor allem die EU-Gesetzgebung und damit verbunden der Abbau und die Vermeidung von Überregulierung, Bürokratie und Inkohärenzen zentral für eine positive Entwicklung sind. Die Verbesserung des Konsumklimas ist mit ebenfalls 90 Prozent gleichauf, dicht gefolgt von der Notwendigkeit, dass die Werberegulierung konsequent an marktwirtschaftlichen Prinzipien orientiert sein muss.</p>



<p>Im Trendbarometer wurde diesmal ferner danach gefragt, wie die ZAW-Mitglieder die Ankündigungen im Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission<strong> </strong>bewerten. Dabei wird klar deutlich, dass ein überwiegender Teil die angekündigten Maßnahmen als noch „unzureichend“ oder zumindest „ausbaufähig“ ansehen. Als „gelungen“ wollte hingegen keiner der Befragten die angekündigten Maßnahmen einordnen (siehe Abbildung). Ein klares Indiz, dass das Programm der Kommission nach Ansicht der Branche zu kurz springt, und zugleich ein Auftrag auch an eine neue Bundesregierung, in Brüssel darauf einzuwirken, dass das Brüssel mutigere Schritte für eine stabile und positive ökonomische Entwicklung in Europa unternimmt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/Schaubild_EU_Trendbarometer_2025_1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/Schaubild_EU_Trendbarometer_2025_1-1024x576.png" alt="" class="wp-image-6345" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/Schaubild_EU_Trendbarometer_2025_1-1024x576.png 1024w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/Schaubild_EU_Trendbarometer_2025_1-300x169.png 300w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/Schaubild_EU_Trendbarometer_2025_1-768x432.png 768w, https://zaw.de/app/uploads/2025/05/Schaubild_EU_Trendbarometer_2025_1.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<p>Konsistent zur vorherigen Abfrage verläuft die Entwicklung im Bereich der<strong> </strong>Nutzung von KI-Tools. Verglichen mit der Abfrage im November nutzen zwar gleichbleibend rund 50 Prozent der Befragten KI-Tools punktuell und im wachsenden Umfang. Allerdings sind inzwischen bei 41 Prozent der Befragten KI-Tools fester Bestandteil von Arbeitsprozessen. In der Befragung von November 2024 waren dies lediglich 28 Prozent. Entsprechend wird KI offenbar immer stärker ein etabliertes Tool im Arbeitsalltag der Branche. Neben den Chancen für Effizienz- und Wertschöpfungs-gewinne werden zunehmend auch die enormen Herausforderungen und Risiken für Geschäftsmodelle und den Wettbewerb deutlicher – und damit auch der Handlungsbedarf für die Politik.</p>



<p></p>



<p></p>
</div>



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		<title>ZAW-Statement zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen</title>
		<link>https://zaw.de/zaw-statement-zum-abschluss-der-koalitionsverhandlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Vollstedt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 17:13:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Abschluss der Verhandlungen am heutigen Tag ist der Weg für eine handlungs-fähige Bundesregierung bereitet. Angesichts der Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft, der großen außenpolitischen Herausforderungen und der Stimmung im Land ist es gut, wenn Deutschland nun ins Handeln kommt. Und damit auch die europäische Politik, von der sehr viel abhängt, proaktiv mitgestaltet. Entsprechend dem [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">ZAW-Statement zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen</h1>


<p></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-04-09T19:13:41+02:00">9. April 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p>Mit dem Abschluss der Verhandlungen am heutigen Tag ist der Weg für eine handlungs-fähige Bundesregierung bereitet. Angesichts der Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft, der großen außenpolitischen Herausforderungen und der Stimmung im Land ist es gut, wenn Deutschland nun ins Handeln kommt. Und damit auch die europäische Politik, von der sehr viel abhängt, proaktiv mitgestaltet. Entsprechend dem Motto des Koalitionsvertrags “Verantwortung für Deutschland” gilt es nun in kluger Einigkeit die wichtigsten Hebel des Koalitionsvertrags umzulegen.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p>Andreas F. Schubert, Präsident des ZAW, zu den für die Werbewirtschaft zentralen koalitionspolitischen Vereinbarungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em><u>Werbeverbote und -restriktionen</u>: „Aus der Sicht des ZAW ist der Koalitionsvertrag hier weitgehend tragfähig. Es ist sehr zu begrüßen, dass sich die Koalitionäre auf ein Programm geeinigt haben, das werbenden Unternehmen, Medien, Werbeträgern und Agenturen die Luft zum Atmen belässt. Der Koalitionsvertrag formuliert klar, dass es keine weiteren Werbeverbote geben soll.“</em></li>
</ul>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<ul class="wp-block-list">
<li><em><u>Digital- und Datenpolitik</u>: „Deutschland braucht mehr denn je digitale Wettbewerbsfähigkeit, d.h. produktive Rahmenbedingungen für datenbasierte Geschäftsmodelle. Sie sind die Basis für Vielfalt und Qualität von Diensten, digitale Souveränität und – nicht minder wichtig – einen funktionierenden Wettbewerb. Der Koalitionsvertrag stellt die stärkere Ermöglichung von Datennutzungen richtigerweise in den Vordergrund. Nun muss es darum gehen, die etwas blumig als „Kultur der Datennutzung“ bezeichnete Zielsetzung offensiv anzugehen, d.h. dort, wo Regelwerke und Behördenpraxis unnötig hemmen, die notwendigen Erleichterungen – auch auf EU-Ebene – einzufordern und das Versprechen verbesserter Wertschöpfungsmöglichkeiten politisch zu verwirklichen. Die angekündigten Verbesserungen bei der Datenschutzaufsicht, der Datenschutzgrundverordnung und AI-Regulierung sind aus ZAW-Sicht nur ein erster Schritt. Weitere müssen folgen.“</em></li>
</ul>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<ul class="wp-block-list">
<li><em><u>Wettbewerbspolitik</u>: „Die Wettbewerbschancen auf den digitalen Märkten, insbesondere den digitalen Werbemärkten, sind nach wie vor ungleich verteilt. Der Koalitionsvertrag verspricht, wie vom ZAW gefordert, schnellere Verfahren und eine Weiterentwicklung des Kartellrechts. Wir begrüßen dies und machen zugleich darauf aufmerksam, dass die Einsetzung von Expertenkommissionen sinnvoll ist, die Rückgewinnung von Wettbewerb im Zeitalter von AI aber keinen Aufschub verträgt und proaktiv vorangetrieben werden muss.“</em></li>
</ul>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<ul class="wp-block-list">
<li><em><u>Europäische Politik und Regulierung</u></em><em>: „Nun ist es an der Zeit, die richtigen Weichenstellungen auch in Europa zu setzen. Hier stehen große Entscheidungen, auch für die Werbewirtschaft, an. Die Branche erwartet, dass sich die Ressorts und Spitzen der künftigen Bundesregierung einig und nachdrücklich dafür einsetzen, die richtige Programmatik des Koalitionsvertrags in Brüssel abzubilden: Die Regierungspraxis muss sich dem Abbau von überbordender EU-Regulierung</em> <em>– der Koalitionsvertrag nennt hierfür eine Reihe von Beispielen – und der Vermeidung neuer Regulierung im Einschränkungsmodus verschreiben. Und eine Agenda vertrauensbasierter Politik, die mit Interesse an der Sache auf Evidenz statt lähmender Scheinlösungen setzt, in Brüssel verankern. Sonst werden die richtigen Ansätze im Nationalen weitgehend konterkariert.“</em></li>
</ul>
</div></div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"></div>
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		<item>
		<title>Verbände der Medien-, Internet- und Werbewirtschaft teilen die Bedenken des Bundeskartellamts gegen das App Tracking Transparency Framework von Apple</title>
		<link>https://zaw.de/verbaende-der-medien-internet-und-werbewirtschaft-teilen-die-bedenken-des-bundeskartellamts-gegen-das-app-tracking-transparency-framework-von-apple/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 15:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Führende Verbände begrüßen die Entscheidung des Bundeskartellamts, Apple wegen seines „App Tracking Transparency Frameworks“ (ATTF) abzumahnen. Die Abmahnung ist Folge einer Beschwerde, die die Verbände im April 2021 beim Amt eingereicht haben. Die Verbände teilen die Einschätzung des Amtes, dass Apple mit dem ATTF gegen geltendes nationales und europäisches Wettbewerbsrecht verstoße.&#160; Nachdem im Januar der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group element-group grid-3-1 single-post"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Verbände der Medien-, Internet- und Werbewirtschaft teilen die Bedenken des Bundeskartellamts gegen das App Tracking Transparency Framework von Apple</h1>


<p></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-02-13T16:42:32+01:00">13. Februar 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p><strong>Führende Verbände begrüßen die Entscheidung des Bundeskartellamts, Apple wegen seines „App Tracking Transparency Frameworks“ (ATTF) abzumahnen. Die Abmahnung ist Folge einer <a href="https://zaw.de/missbrauchsbeschwerde-der-medien-und-werbewirtschaft-gegen-apple-beim-bundeskartellamt/">Beschwerde</a>, die die Verbände im April 2021 beim Amt eingereicht haben. Die Verbände teilen die Einschätzung des Amtes, dass Apple mit dem ATTF gegen geltendes nationales und europäisches Wettbewerbsrecht verstoße.&nbsp;</strong></p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p>Nachdem im Januar der Bundesgerichtshof <a href="https://www.deutschlandfunk.de/bundesgerichtshof-verkuendet-urteil-zu-marktdominanz-von-apple-erst-im-maerz-100.html">signalisiert</a> hatte, dass Apple aller Voraussicht nach der besonderen Missbrauchskontrolle für große Digital-unternehmen nach deutschem Kartellrecht unterliegt, <a href="https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Pressemitteilungen/2025/02_13_2025_Apple_ATTF.html?nn=52004">verkündete</a> heute das Bundeskartellamt seine vorläufige rechtliche Einschätzung zu Apples ATTF. Das Verfahren betrifft den Zugang zu wettbewerbsrelevanten Daten im Apple-Ökosystem und ist von grundlegender Bedeutung für Medien- und Werbeunternehmen sowie deren technische Dienstleister.</p>



<p>Dr. Bernd Nauen, Hauptgeschäftsführer ZAW: <em>„Wir sind für unsere Mitglieder und die gesamte Medien- und Werbeindustrie sehr zufrieden. Die Entscheidung ist zu begrüßen und das Bundeskartellamt hat die ihm zugewiesene Aufgabe des Wettbewerbsschutzes sehr ernst genommen. Unsere Argumentation, wonach Apple in seinem digitalen Ökosystems nicht einfach willkürliche, behindernde Regeln setzen – und noch dazu sich selbst davon ausnehmen – kann, wurde formal bestätigt. Heute ist ein guter Tag für die Vielfalt und breite Zugänglichkeit von Apps und damit für die Verbraucher und die Allgemeinheit. Das Bundeskartellamt hat sich nicht von Apples PR-Kampagnen beirren lassen. Es erkennt Apples ATTF als das an, was es ist: Ein Missbrauch von Marktmacht unter dem Feigenblatt des Datenschutzes. Angesichts der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen ist das ATTF nicht geboten und seine konkrete Ausgestaltung ist unfair.“</em></p>



<p>Das Bundeskartellamt meint zurecht, dass Apple mit dem ATTF gegen geltendes nationales und europäisches Wettbewerbsrecht verstößt. Seit Einführung des ATTF kann nur noch Apple selbst wirksam im eigenen Ökosystem werben bzw. Werbung vermitteln, messen oder attribuieren. Das Kartellamt äußerte Bedenken insbesondere hinsichtlich der Ausgestaltung des ATTF. Es bemängelt u.a. Apples willkürliche Definition von „Tracking“. Die unternehmensübergreifende Datenverarbeitung zu Werbezwecken durch Drittanbieter werde als „Tracking“ behandelt, die von Apple selbst praktizierte Kombination von Nutzerdaten z.B. aus dem App Store, der Apple ID und angeschlossenen Geräten zu Werbezwecken hingegen nicht. Diese eigennützige wie willkürliche Differenzierung wird durch das Bundeskartellamt scharf kritisiert. Daneben beeinflusse Apple die Nutzer durch die Zahl der Abfragefenster und deren sprachliche Gestaltung so, dass sie der Datenverarbeitung durch Apple zustimmen und die durch Dritt-Apps ablehnen. Hierdurch werde der Wettbewerb im mobilen Ökosystem von Apple an vielen Stellen verfälscht.</p>



<p>Nach nunmehr förmlich verkündeter, wenn auch nach wie vor vorläufiger, Bewertung durch das Bundeskartellamt missbraucht Apple seine gefestigte Marktmacht in seinem abgeschotteten mobilen Ökosystem und begünstigt eigene Angebote. Das Verfahren ist auf sektorspezifisches Kartellrecht (§ 19a Abs. 2 GWB) sowie Europäisches Wettbewerbsrecht (Artikel 102 AEUV) gestützt und betritt inhaltlich „Neuland“.</p>



<p><strong>Hintergrund</strong></p>



<p>Dem Verfahren liegt eine <a href="https://zaw.de/missbrauchsbeschwerde-der-medien-und-werbewirtschaft-gegen-apple-beim-bundeskartellamt/">Beschwerde</a> von Spitzenverbänden der Medien-, Internet- und Werbewirtschaft von April 2021 zugrunde. Das Bundeskartellamt leitete daraufhin im Juni 2022 ein <a href="https://zaw.de/verbaende-der-medien-internet-und-werbewirtschaft-begruessen-entscheidung-des-bundeskartellamts-apples-app-tracking-transparency-programm-kartellrechtlich-zu-pruefen/">Verfahren</a> wegen des Missbrauchs von Marktmacht gegen Apple ein. Es hatte schon damals begründete Zweifel an dem wettbewerbskonformen Umgang mit Nutzerdaten, wenn Apple Regeln festlegt, die nur für Dritte, aber nicht für Apple selbst gelten sollen.</p>



<p>Bei den Beschwerdeführern handelt es sich um ein breites Bündnis aus Verbänden der deutschen Medien- und Kommunikationswirtschaft, das unter dem Dach des ZAW unter anderem die folgenden Organisationen umfasst:</p>



<p>BDZV – Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V.</p>



<p>Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.</p>



<p>Die Mediaagenturen e.V.</p>



<p>Markenverband e.V.</p>



<p>Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM)</p>



<p>MVFP Medienverband der freien Presse e. V.</p>



<p>VAUNET – Verband Privater Medien e. V.</p>



<p>Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V.</p>



<p>Zu den Mitgliedern der Verbände zählen führende Medienanbieter, Online-Vermarkter, Media- und Werbeagenturen, Werbungtreibende und Institutionen neutraler Sozial- und Marktforschung. Das Bündnis vereint die gesamte Werbe- und Medienwirtschaft in Deutschland hinter sich (siehe frühere Mitteilungen <a href="https://zaw.de/missbrauchsbeschwerde-der-medien-und-werbewirtschaft-gegen-apple-beim-bundeskartellamt/">hier</a> und <a href="https://zaw.de/verbaende-der-medien-internet-und-werbewirtschaft-begruessen-entscheidung-des-bundeskartellamts-apples-app-tracking-transparency-programm-kartellrechtlich-zu-pruefen/">hier</a>).</p>
</div></div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"></div>
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</div></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
<p>The post <a href="https://zaw.de/verbaende-der-medien-internet-und-werbewirtschaft-teilen-die-bedenken-des-bundeskartellamts-gegen-das-app-tracking-transparency-framework-von-apple/">Verbände der Medien-, Internet- und Werbewirtschaft teilen die Bedenken des Bundeskartellamts gegen das App Tracking Transparency Framework von Apple</a> appeared first on <a href="https://zaw.de">Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.</a>.</p>
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		<item>
		<title>Spürbares Wachstum im Jahr 2024 möglich &#124; Aktuelle Stimmung der Branche aber auf dem Tiefpunkt und Besorgnis für 2025</title>
		<link>https://zaw.de/spuerbares-wachstum-im-jahr-2024-moeglich-aktuelle-stimmung-der-branche-aber-auf-dem-tiefpunkt-und-besorgnis-fuer-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Dec 2024 09:08:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresbilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Marktprognose]]></category>
		<category><![CDATA[Netto-Werbeeinnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Überregulierung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeträger]]></category>
		<category><![CDATA[werbeverbote]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ZAW-Trendbefragung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zaw.de/?p=6176</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Werbewirtschaft in Deutschland wächst nach der Jahresendprognose des ZAW in 2023 auf 48,87 Mrd. Euro (+1,6 Prozent). Mit diesem vorläufigen Ergebnis lässt die Werbewirtschaft die Corona-Krisenjahre (2020: 44,86 Mrd. Euro; 2021: 47,34 Mrd. Euro) und das erste Kriegsjahr 2022 (48,09 Mrd. Euro) hinter sich und liegt über der Vor-Corona-Zeit (48,33 Mrd. Euro). Die Investitionen in Werbung steigen auf 37,07 Mrd. Euro (+2,5 Prozent), die Netto-Werbeeinnahmen der Medien auf 26,06 Mrd. Euro (+1,4 Prozent). Die endgültigen Daten wird der ZAW zusammen mit der ersten Jahresprognose 2024 im kommenden Frühjahr vorlegen.</p>
<p>The post <a href="https://zaw.de/spuerbares-wachstum-im-jahr-2024-moeglich-aktuelle-stimmung-der-branche-aber-auf-dem-tiefpunkt-und-besorgnis-fuer-2025/">Spürbares Wachstum im Jahr 2024 möglich | Aktuelle Stimmung der Branche aber auf dem Tiefpunkt und Besorgnis für 2025</a> appeared first on <a href="https://zaw.de">Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group element-group grid-3-1 single-post"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Spürbares Wachstum im Jahr 2024 möglich | Aktuelle Stimmung der Branche aber auf dem Tiefpunkt und Besorgnis für 2025</h1>


<p></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2024-12-10T10:08:20+01:00">10. Dezember 2024</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading">ZAW-Jahresendprognose 2024 und aktuelles Trendbarometer</h2>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p><strong>Der ZAW geht in seiner Jahresendprognose für das laufende Jahr 2024 von einem Wachstum der Werbewirtschaft auf insgesamt 50,21 Mrd. Euro aus (+2,90 Prozent). Die Investitionen in Werbung steigen auf rund 38,36 Mrd. Euro (+3,73 Prozent), die Netto-Werbeeinnahmen der Medien auf 27,03 Mrd. Euro (+4,48 Prozent). Bei den weiteren Formen kommerzieller Kommunikation prognostiziert der Verband ein geringes Wachstum von +0,3 Prozent bzw. 11,85 Mrd. Euro im Jahr 2024. Die ZAW-Prognose setzt allerdings voraus, dass die Werbeinvestitionen im November und Dezember nicht einbrechen. Wegen der hohen Gewichtung dieser Monate sind sonst spürbar geringere Zuwächse zu erwarten.&nbsp; Die endgültigen Daten wird der ZAW zusammen mit der ersten Jahresprognose 2025 im kommenden Frühjahr veröffentlichen.</strong></p>



<p>Die Einschätzung des ZAW aus dem Frühjahr 2024, wonach verglichen mit 2023 weitere Steigerungen bei allen drei Kernmesspunkten in diesem Jahr möglich sind, ist eingetroffen. Hierfür gibt es eine Reihe spezifischer Gründe: Nachdem die deutsche Werbekonjunktur im Vergleich zu anderen Werbemärkten in den vergangenen zwei Jahren deutlich zurückgefallen war, investierten Werbungtreibende in diesem Jahr stärker in ihre Marken und fanden hierfür trotz Kostendruck, schwacher Gesamtkonjunktur und veritablen Unsicherheiten offenbar überzeugende Anlässe und Gründe. 2024 war ein Supersportjahr, die Inflation ist gesunken. Der schwachen Konsumlaune wurde insbesondere in den ersten drei Quartalen mit einem verstärkten Engagement in die Marktkommunikation und der daraus resultierenden Wertschöpfung begegnet. Angesichts der sich auch in werbewirtschaftlich wichtigen Branchenaktuell deutlich weiter abschwächenden Konjunkturaussichten und der politischen Unsicherheiten gibt es aus ZAW-Sicht aber keinen Grund die „Bäume in den Himmel“ wachsen zu sehen. Die aktuelle Trendumfrage bei den ZAW-Mitgliedern bestätigt dies.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="545" src="https://zaw.de/app/uploads/2024/12/Screenshot_Prognose_2024_2-1024x545.png" alt="" class="wp-image-6183" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2024/12/Screenshot_Prognose_2024_2-1024x545.png 1024w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/Screenshot_Prognose_2024_2-300x160.png 300w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/Screenshot_Prognose_2024_2-768x409.png 768w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/Screenshot_Prognose_2024_2.png 1328w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Ein wesentlicher Treiber der im Kontext der Gesamtwirtschaftslage vergleichsweise positiven Entwicklung des Werbemarkts bleibt zudem das überproportionale Wachstum der digitalen Werbung. Bei den anderen Oberkategorien (Print, TV/Bewegtbild, postalische Direktwerbung, Außenwerbung, Radio und Kino) fällt das Bild gemischt aus: moderate Verluste, schwarze Nullen und punktuelles Wachstum – hier sticht die Außenwerbung positiv heraus – sind hier zu verzeichnen. Unverändert ist auch der Trend, dass innerhalb der digitalen Werbeträger wenige Plattformen überdurchschnittlich stark zulegen und Investitionen aus anderen Sektoren hierhin abfließen. Für den Wettbewerb und die Medienvielfalt im Netz ist dies besorgniserregend. &nbsp;</p>



<p>Hinsichtlich der weiteren Formen kommerzieller Kommunikation gleichen sich positive (Sponsoring) und negative Prognosen (Kataloge | Werbedrucke, Werbeartikel) in den Einzeldisziplinen insgesamt nahezu aus, wodurch hier unterm Strich nur ein geringfügiges Plus zu erwarten ist.</p>



<p>Andreas F. Schubert, Präsident des ZAW: <em>„Angesichts der gesamt-wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland sind die prognostizierten Zahlen erfreulich. Der Werbemarkt bleibt aber weiterhin fragil. Die großen gesamtwirtschaftlichen und marktspezifischen Baustellen bleiben bestehen. Die aktuelle Trendumfrage belegt dies in besorgniserregender Weise. Vor allem die Bürokratie – noch vor der konjunkturellen Schwäche und den hohen Energiekosten – ist eine Hauptlast auch für die Werbewirtschaft in Deutschland geworden. So kann es nicht weitergehen. Die Zahlen zum Bereich Onlinewerbung belegen zudem, dass die Kluft im Werbeträgermarkt immer größer wird. Gegensteuern ist hier dringend geboten. Funktionsfähige Märkte und faire Wettbewerbsbedingungen werden nicht vom Himmel fallen“</em>.</p>



<p><strong>ZAW-Trendbarometer mit besorgniserregender Entwicklung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stimmung der Werbewirtschaft am Tiefpunkt</li>



<li>Investitions- bzw. Ertragserwartungen nach vorne fehlen</li>



<li>Bürokratie ein zentraler Belastungsfaktor</li>



<li>Probleme durch Fachkräftemangel werden größer</li>
</ul>



<p>Das im November 2024 durchgeführte ZAW-Trendbarometer zeigt, dass die Stimmung in der Werbewirtschaft einen Tiefpunkt erreicht hat. Vor allem politisch wird die Lage von einer großen Mehrheit der ZAW-Mitgliedsverbände (86 Prozent) als tendenziell bedrohlich angesehen. Mit einem Gesamtwert von lediglich 2,3 Punkten (3,1 Punkte waren es noch im Frühjahr) ist die Stimmung in den vergangenen zehn Jahren nie schlechter gewesen (siehe Grafik).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="532" src="https://zaw.de/app/uploads/2024/12/Screenshot_Stimmung_2024-1024x532.png" alt="" class="wp-image-6180" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2024/12/Screenshot_Stimmung_2024-1024x532.png 1024w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/Screenshot_Stimmung_2024-300x156.png 300w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/Screenshot_Stimmung_2024-768x399.png 768w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/Screenshot_Stimmung_2024-1536x799.png 1536w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/Screenshot_Stimmung_2024.png 1727w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Gefragt wurden die ZAW-Mitglieder auch, welche Faktoren im Jahr 2024 am stärksten die ökonomische Lage belastet haben. Knapp 90 Prozent der Befragten gaben an, dass vor allem die Bürokratie in Deutschland eine extreme Belastung sei, gefolgt von dem schlechten Konsumklima (86 Prozent), hohen Energie und Rohstoffkosten (72 Prozent) und der unsicheren wirtschaftlichen Perspektive im Land (71 Prozent). Auch der Fachkräftemangel wird im Vergleich zur Befragung im Frühjahr als noch größer werdendes Problem wahrgenommen. Haben im Frühjahr 2024 noch 48 Prozent der Befragten das Thema als großes Problem eingestuft, sind es im November schon 62 Prozent gewesen. Insolvenzen werden für das Jahr 2025 von insgesamt 57 Prozent der Befragten befürchtet – nochmals ein leichter Anstieg gegenüber dem Frühjahr (55 Prozent). Mit Blick auf das erste Halbjahr 2025 rechnen rund 60 Prozent der Befragten Mitglieder mit einer gleichbleibenden wirtschaftlichen Entwicklung. Etwas mehr als 20 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung im ersten Halbjahr und weniger als 20 Prozent mit einer Verbesserung.&nbsp; Verglichen mit dem vorausgegangenen Trendbefragungen hat das Lager der Optimisten abgenommen.&nbsp;</p>



<p><em>„Die Ergebnisse des Trendbarometers zeigen, dass es dringend notwendig ist, die bestehenden Probleme in den Griff zu bekommen, damit in Zukunft eine stabile, positive ökonomische Entwicklung gewährleistet werden kann“</em>, so Schubert. So halten die Befragten die konsequente marktwirtschaftliche Ausrichtung Deutschlands und eine der Wettbewerbsfähigkeit verpflichtete Regulierung ausschlaggebend für den künftigen ökonomischen Erfolg der Werbewirtschaft (93 Prozent). Ebenso wichtig ist die Vermeidung von Bürokratie (93 Prozent) und die Verbesserung des Konsumklimas (93 Prozent). Knapp 80 Prozent halten zudem sinkende Strom- und Rohstoffkosten für notwendig, um eine positive ökonomische Entwicklung in den Branchen zu gewährleisten.</p>



<p><em>&nbsp;„Das Pflichtenheft der Politik ist nach Meinung der ZAW-Mitglieder klar strukturiert: Vertrauensbasierte Regulierung, weniger Ideologie, Bevormundung und Dirigismus, mehr Marktwirtschaft und Wettbewerbsorientierung. Während Deutschland einen kurzen heftigen Wahlkampf erlebt, arbeitet die EU-Kommission bereits an Gesetzen, die 2025 präsentiert werden sollen und für die Branche höchst relevant sind. Beim angekündigten Digital Fairness Act benötigen wir eine Regulierung, die Datennutzungen ermöglicht, kein weiteres Aufschichten von Verboten und Bürokratie. Und wir benötigen Regeln, die die Marktmacht und einseitige Regulierungspower der Plattformen berücksichtigen und einhegen. &nbsp;Mit Blick auf die sogenannte Green Claims-Richtline, die noch aus der letzten Legislatur stammt und bald in die finale Verhandlung übergeht, werden wir sehen, ob es im EP ein durchgreifendes Engagement der politischen Mehrheit gegen die Errichtung neuerlicher Bürokratiemonster gibt – so wie von der EVP vor den Wahlen angekündigt“, erklärt Schubert.</em></p>
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<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="256" src="https://zaw.de/app/uploads/2024/12/PDF-Doenload_Logo.png" alt="" class="wp-image-6190" style="width:227px;height:auto" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2024/12/PDF-Doenload_Logo.png 1000w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/PDF-Doenload_Logo-300x77.png 300w, https://zaw.de/app/uploads/2024/12/PDF-Doenload_Logo-768x197.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



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		<title>Sebastian Lambeck neuer Leiter Kommunikation beim ZAW</title>
		<link>https://zaw.de/sebastian-lambeck-neuer-leiter-kommunikation-beim-zaw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jun 2024 08:37:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Werbewirtschaft in Deutschland wächst nach der Jahresendprognose des ZAW in 2023 auf 48,87 Mrd. Euro (+1,6 Prozent). Mit diesem vorläufigen Ergebnis lässt die Werbewirtschaft die Corona-Krisenjahre (2020: 44,86 Mrd. Euro; 2021: 47,34 Mrd. Euro) und das erste Kriegsjahr 2022 (48,09 Mrd. Euro) hinter sich und liegt über der Vor-Corona-Zeit (48,33 Mrd. Euro). Die Investitionen in Werbung steigen auf 37,07 Mrd. Euro (+2,5 Prozent), die Netto-Werbeeinnahmen der Medien auf 26,06 Mrd. Euro (+1,4 Prozent). Die endgültigen Daten wird der ZAW zusammen mit der ersten Jahresprognose 2024 im kommenden Frühjahr vorlegen.</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Sebastian Lambeck neuer Leiter Kommunikation beim ZAW</h1>


<p></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2024-06-05T10:37:51+02:00">5. Juni 2024</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Neuer Leiter Kommunikation beim ZAW</h2>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p>Sebastian Lambeck (40) ist neuer Leiter Kommunikation beim ZAW und tritt damit die Nachfolge von Anne Grote an, die den Verband Ende 2023 verlassen hat. Der Politikwissenschaftler kommt von der gematik, der Nationalen Agentur für Digitale Medizin, wo er seit 2022 Referent für (Krisen-)Kommunikation war. Zuvor hatte er seit 2019 die Leitung Presse &amp; Kommunikation bei der Allianz deutscher Produzenten (Film &amp; Fernsehen) inne.</p>



<p>Seine Laufbahn startete Sebastian Lambeck nach dem Studium an der Leibnitz Universität Hannover (BA) und der Freien Universität Berlin (MA) 2011 bei einer Klimaschutz-Agentur, gefolgt von Stationen im Gesundheitswesen, im Verbraucherschutz und Kulturbereich.</p>



<p>Dr. Bernd Nauen, ZAW-Hauptgeschäftsführer: „Wir freuen uns sehr, mit Sebastian Lambeck einen Leiter Kommunikation an Bord zu haben, der umfassende Erfahrungen und Fachwissen mitbringt – sowohl auf der Seite von NGOs als auch der Wirtschaft. Ich danke an dieser Stelle noch einmal Anne Grote für die jahrelange gute Zusammenarbeit und wünsche ihr im neuen Job nur das Beste.“</p>
</div></div>
</div>



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