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	<title>Aktuelles Archives - Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.</title>
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		<title>BWSI wird Mitglied im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW)</title>
		<link>https://zaw.de/bwsi-wird-mitglied-im-zentralverband-der-deutschen-werbewirtschaft-zaw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 09:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>essemitteilung als PDF</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">BWSI wird Mitglied im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW)</h1>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/aktuelles/" rel="tag">Aktuelles</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2026-03-25T10:00:28+01:00">25. März 2026</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bundesverband Wein und Spirituosen International (BWSI) ist im März 2026 dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) beigetreten. Der ZAW bündelt die Interessen der deutschen Werbewirtschaft und engagiert sich für verlässliche Rahmen-bedingungen für Werbung, Kommunikation und Medien. Er ist der Träger des Deutschen Werberats, der die verantwortungsvolle Markt-kommunikation durch die Werbeselbstregulierung sicherstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Werbung bildet die Grundlage für einen offenen und verantwortungsvollen Dialog mit den Konsumentinnen und Konsumenten. Neben den gesetzlichen Vorgaben kommt der Selbstregulierung der Branche eine zentrale Rolle zu. Der ZAW und seine Mitgliedsverbände – zu denen nun auch der BWSI zählt – setzen sich für verbindliche hohe Standards ein, die in den <a href="https://werberat.de/leitfaden-zum-werbekodex-des-deutschen-werberats/alkoholhaltige-getraenke/">„Freiwilligen Verhaltensregeln des Deutschen Werberats für alkoholhaltige Getränke“</a> festgelegt sind. Diese gelten für sämtliche Werbe- und Sponsoringformen und bilden eine klare Leitlinie für die Bewerbung alkoholhaltiger Getränke. Auf diese Weise schützt die Branche insbesondere Kinder und Jugendliche und schließt jede Form der Aufforderung zum missbräuchlichen Konsum aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mitgliedschaft im ZAW eröffnet dem BWSI die Möglichkeit, Marketinginteressen der Wein- und Spirituosenbranche frühzeitig und aktiv in aktuelle Entwicklungen, speziell in den Bereichen Digitalisierung, soziale Medien sowie verantwortungsvolle Werbung, einzubringen und aktiv mitzugestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Vollmitgliedschaft im ZAW ist ein klares Signal dafür, dass die Wein- und Spirituosenbranche für verantwortungsvolle Kommunikation steht und die Selbstverpflichtung ernst nimmt. Als ZAW-Mitglied stärken wir unsere Präsenz in werbe- und medienpolitischen Debatten und setzen uns für die bewährte freiwillige Selbstkontrolle der Werbewirtschaft ein.“, <strong>erklärt Dr. Alexander Tacer, Geschäftsführer des BWSI.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Gerade im sensiblen Bereich der Werbung für alkoholhaltige Getränke ist ein hohes Maß an Verantwortung und Bewusstsein unerlässlich. Die Selbst-kontrolle durch den Deutschen Werberat leistet hier seit über 50 Jahren einen wichtigen Beitrag für glaubwürdige und verlässliche Werbestandards. Umso mehr begrüßen wir das Engagement des BWSI im ZAW und die damit verbundene Stärkung einer verantwortungsvollen Marktkommunikation in diesem Bereich“, <strong>erklärt Dr. Bernd Nauen, Hauptgeschäftsführer des ZAW.</strong></p>
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</div>
</div></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Einordnung des Vorschlags der EU-Kommission für den Digital-Omnibus</title>
		<link>https://zaw.de/einordnung-des-vorschlags-der-eu-kommission-fuer-den-digital-omnibus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 09:02:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vorschlags der EU-Kommission für den Digital-Omnibus ist ein Rückschritt Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag für den Digital-Omnibus vorgelegt. Der ZAW bewertet die Vorlage – gemessen an den Zielen einer modernen, wettbewerbsfähigen Datenschutzordnung – als erheblichen Rückschritt für die digitale Wettbewerbsfähigkeit Europas und Deutschlands. ZAW-Präsident Andreas F. Schubert und Hauptgeschäftsführer Dr. Bernd Nauen ordnen ein: Der [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Einordnung des Vorschlags der EU-Kommission für den Digital-Omnibus</h1>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/aktuelles/" rel="tag">Aktuelles</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-11-20T10:02:37+01:00">20. November 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorschlags der EU-Kommission für den Digital-Omnibus ist ein Rückschritt</strong> </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag für den Digital-Omnibus vorgelegt. Der ZAW bewertet die Vorlage – gemessen an den Zielen einer modernen, wettbewerbsfähigen Datenschutzordnung – als erheblichen Rückschritt für die digitale Wettbewerbsfähigkeit Europas und Deutschlands. ZAW-Präsident Andreas F. Schubert und Hauptgeschäftsführer Dr. Bernd Nauen ordnen ein:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der ZAW-Präsident, Andreas F. Schubert: </strong><em>„<em>Das sieht mit Blick auf die angekündigte Datenschutzmodernisierung nach einem Fehlstart aus. Gemessen an den Ankündigungen, durch kohärente Regulierung und risikobasierte Modernisierung der DSGVO und ePrivacy-RL die Datenverfügbarkeit und digitale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, ist das Paket sehr unambitioniert. Praxistaugliche Vorschläge, mit denen die durch die EU-Gesetzgebung geschaffene Realität einer einwilligungszentrierten Datenschutzgesetzgebung, bei der Schutz mit Sichtbarkeit verwechselt wird, überwunden werden, sind nahezu nicht zu erkennen. Zugleich, dies ist das eigentliche Problem, werden in alter Manier neue Hürden errichtet &#8211; ohne evidenzbasierte Folgenabschätzung, aber maximal invasiv. Um es offen zu sagen:  Hier ist viel Energie darin investiert worden, legitime und benötigte Datennutzungen zu unterbinden. Ein solcher Omnibus würde einen Rückschritt für Europas digitale Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität auslösen – die Refinanzierung verantwortlicher Medien durch datenbasierte Werbegeschäftsmodelle eingeschlossen.“</em></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Bernd Nauen, Geschäftsführer des ZAW ergänzt: </strong><em><em><em>„Ein Vorschlag, der um des Handlings von Einwilligungsabfragen willen benötigte Datennutzungschancen Europas in der Breite verunmöglicht, ist von Grund auf zu überarbeiten. Gestern war der Tag der Kommission, die Ihre Vorschläge in ein gutes Licht gerückt hat. Das ist verständlich, die Kritik hieran wurde bereits zuvor öffentlich breit gestreut. Vieles, ich spreche von der steilen These, wonach der Datenschutz durch den Omnibus geschliffen werde, war und ist aber heillos übertrieben und einseitig interessengeleitet. Nunmehr kann jeder die eigentlichen Schattenseiten sehen: Der Omnibus bleibt nicht nur veritabel hinter den Vorankündigungen zurück und ignoriert europäische Gewährleistungen wie etwa das EU-Medienfreiheitsgesetz. Er ist an zentralen Stellen ein echter Rückschritt. Der Mechanismus uninformierte „einmal für alles-Ablehnungen“ von Datenverarbeitungen zu kreieren, ist inhärent datennutzungsfeindlich und für die digitale Wirtschaft und Souveränität Europas nicht tragfähig. Die Idee diesen Mechanismus ohne Vorgaben im Browser zu verorten, ist mit Blick auf den Erhalt fairen Wettbewerbs sicherlich dysfunktional. Deshalb begrüßen wir sehr, dass die Kommission die destruktiven Folgen ihres Pakets wenigstens sektoral anerkennt und eine Ausnahme für Mediendienste geschaffen hat. Sie muss als Mindestbedingung im weiteren Gesetzgebungsverfahren unbedingt erhalten bleiben.“</em></em></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div>



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		<item>
		<title>Neue deutsche Fassung des ICC-Werbekodex setzt Standards für moderne Kommunikation</title>
		<link>https://zaw.de/neue-deutsche-fassung-des-icc-werbekodex-setzt-standards-fuer-moderne-kommunikation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 09:24:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ICC mit neuer Auflage zu Standards für Werbe- und Marketingkommunikation Die Internationale Handelskammer (ICC) hat die neueste Auflage ihres weltweit geltenden Standards für Werbe- und Marketingkommunikation in deutscher Sprache veröffentlicht. Die elfte Ausgabe berücksichtigt aktuelle Entwicklungen wie den Einsatz Künstlicher Intelligenz, das wachsende Feld des Influencer-Marketings sowie die steigende Relevanz von Nachhaltigkeits- und Klimathemen. Der [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/aktuelles/" rel="tag">Aktuelles</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-11-03T10:24:38+01:00">3. November 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>ICC mit neuer Auflage zu Standards für Werbe- und Marketingkommunikation</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Internationale Handelskammer (ICC) hat die neueste Auflage ihres weltweit geltenden Standards für Werbe- und Marketingkommunikation in deutscher Sprache veröffentlicht. Die elfte Ausgabe berücksichtigt aktuelle Entwicklungen wie den Einsatz Künstlicher Intelligenz, das wachsende Feld des Influencer-Marketings sowie die steigende Relevanz von Nachhaltigkeits- und Klimathemen. Der Kodex bildet seit über acht Jahrzehnten die Grundlage der Selbstregulierung in der internationalen Werbewirtschaft und liegt insgesamt in 13 Sprachfassungen vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu den wesentlichen Neuerungen gehören Leitlinien für den verantwortungsvollen Einsatz algorithmischer Systeme, Vorgaben zur Förderung von Vielfalt und zur Vermeidung stereotyper Darstellungen sowie klare Regeln für Influencer und Content Creators. Zudem wurden Standards für Umweltaussagen sowie Schutzbestimmungen für Werbung gegenüber Kindern und Jugendlichen überarbeitet. Die deutsche Werbewirtschaft und der Deutsche Werberat begleiteten die Aktualisierung eng, um die Vorgaben auf den hiesigen Markt anzupassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Infos auf: <a href="https://www.iccgermany.de/news-post/neueste-auflage-des-icc-werbekodex-jetzt-auf-deutsch-erschienen/">https://www.iccgermany.de </a></p>



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			</item>
		<item>
		<title>ZAW aktualisiert Jahreszahlen 2024 – Werbewirtschaft 2024 weiterhin deutlich über Gesamtwirtschaft</title>
		<link>https://zaw.de/zaw-aktualisiert-jahreszahlen-2024-werbewirtschaft-2024-weiterhin-deutlich-ueber-gesamtwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 13:03:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leichte Anpassungen an den Wirtschaftsdaten 2024 Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat geringfügige Updates an den Wirtschaftsdaten für das Jahr 2024 vorgenommen. Hintergrund sind, wie vormals angekündigt, die nun vorliegenden Daten aus dem Bereich Fachzeitschriften sowie eine leichte Anpassung bei der Außenwerbung. Insgesamt bewegen sich die Änderungen in einem sehr moderaten Rahmen von -0,2 [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">ZAW aktualisiert Jahreszahlen 2024 – Werbewirtschaft 2024 weiterhin deutlich über Gesamtwirtschaft</h1>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/aktuelles/" rel="tag">Aktuelles</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-07-17T15:03:10+02:00">17. Juli 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Leichte Anpassungen an den Wirtschaftsdaten 2024</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat geringfügige Updates an den Wirtschaftsdaten für das Jahr 2024 vorgenommen. Hintergrund sind, wie vormals angekündigt, die nun vorliegenden Daten aus dem Bereich Fachzeitschriften sowie eine leichte Anpassung bei der Außenwerbung. Insgesamt bewegen sich die Änderungen in einem sehr moderaten Rahmen von -0,2 bis -0,4 Prozentpunkten bei drei Kernerhebungen des ZAW. Die grundlegenden Aussagen zur Entwicklung der Branche bleiben damit unverändert. Werbung bleibt ein stabiler wirtschaftlicher Faktor – auch in konjunkturell schwierigen Zeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Demnach zeigt sich die Werbewirtschaft im Jahr 2024 auch nach dem Update widerstandsfähiger als die Gesamtwirtschaft: Während das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent schrumpfte legte die Werbewirtschaft um 2,0 Prozent zu (-0,2 Prozent Differenz zur Erstberechnung). Getragen wird dieses Wachstum vor allem durch ein Investitionsplus von 2,9 Prozent (-0,2 Prozent). Auch die aggregierten Nettoeinnahmen der Werbeträger bleiben deutlich positiv und stiegen um 3,1 Prozent (-0,4 Prozent). Lediglich bei den weiteren Werbeformen ist ein leichtes Minus von 1,2 Prozent zu verzeichnen. <strong><a href="https://zaw.de/app/uploads/2025/07/ZAW_Jahrbuch-Update_07-2025_web_doppel.pdf">Das auf der Webseite des ZAW erhältliche Jahrbuch 2025 ist als PDF ab sofort mit den aktualisierten Daten ausgestattet und kann heruntergeladen werden.</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Jetzt keine faulen Kompromisse: Ausnahme für Kleinstunternehmen kann die Green Claims Directive nicht retten</title>
		<link>https://zaw.de/jetzt-keine-faulen-kompromisse-ausnahmen-fuer-kleinstunternehmen-kann-die-green-claims-directive-nicht-retten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2025 14:43:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Debatte um die Green-Claims-Directive Derzeit kursieren Gerüchte, die EU-Kommission erwäge den Rückzug der Green Claims Directive (GCD), sollte keine Ausnahme für sogenannte Kleinstunternehmen (weniger als 10 Mitarbeitende und unter 2 Mio. € Jahresumsatz) aufgenommen werden. Doch eine solche Ausnahmeregelung wäre nichts weiter als ein politisches Feigenblatt – sie kaschiert die grundlegenden Schwächen der Richtlinie, ohne sie [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Jetzt keine faulen Kompromisse: Ausnahme für Kleinstunternehmen kann die Green Claims Directive nicht retten</h1>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/aktuelles/" rel="tag">Aktuelles</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-06-23T16:43:11+02:00">23. Juni 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Debatte um die Green-Claims-Directive</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit kursieren Gerüchte, die EU-Kommission erwäge den Rückzug der Green Claims Directive (GCD), sollte keine Ausnahme für sogenannte Kleinstunternehmen (weniger als 10 Mitarbeitende und unter 2 Mio. € Jahresumsatz) aufgenommen werden. Doch eine solche Ausnahmeregelung wäre nichts weiter als ein politisches Feigenblatt – sie kaschiert die grundlegenden Schwächen der Richtlinie, ohne sie wirksam zu verbessern. Eine Ausnahme für Kleinstunternehmen bringt weder dem Markt noch den Verbrauchern einen echten Mehrwert – und kann dieses Regelwerk erst recht nicht retten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kleinstunternehmen machen kaum Green Claims</strong>: Die allermeisten Kleinstunternehmen sind im lokalen Einzelhandel oder als handwerkliche Betriebe tätig. Sie kommunizieren selten komplexe Umweltaussagen und wären von der Richtlinie faktisch gar nicht betroffen. Ihre Ausnahme hat also kaum praktische Relevanz, entlastet allenfalls symbolisch.</li>



<li><strong>Die eigentliche Belastung trifft andere</strong>: Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Marketingbudgets, Produktvielfalt und überregionaler Sichtbarkeit bleibt die volle Regulierung bestehen – samt Nachweis- und Vorab-Zertifizierungspflichten. Die Ausnahme für Kleinstunternehmen löst also nicht das tatsächliche Problem: die unverhältnismäßige Belastung des Mittelstands durch überbordende Bürokratie.</li>



<li><strong>Zudem ist die Diskussion um die Ausnahme von Kleinstunternehmen keineswegs neu.</strong> Im ursprünglichen Vorschlag der Kommission waren bereits Ausnahmen für Kleinstunternehmen vorgesehen. Hier wieder Ausnahmen aufzunehmen wäre kein Fortschritt, sondern vielmehr einen Rückschritt – und damit eine politische Mogelpackung, die als Kompromiss dargestellt wird, ohne das grundlegende Problem der Green Claims Richtlinie, das Aufbauen eines Bürokratiemonsters, substantiell zu verhindern</li>



<li><strong>Die Green Claims Richtlinie würde die Bürokratie aufbauen, die gerade mühsam mit der Omnibusregulierung in anderen Bereichen abgebaut wird. </strong>Es ist richtig jetzt zu handeln und nicht erneut im Nachgang eingezogene Bürokratie wieder einzudämmern.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Ausnahme von Kleinstunternehmen ist Symbolpolitik – ohne Wirkung für den Markt und ohne Nutzen für Verbraucher. Sie schafft keine spürbare Entlastung, sondern soll lediglich den politischen Druck mindern. Die Green Claims Richtlinie steht im deutlichen Widerspruch zu den benötigten wirtschaftspolitischen Initiativen und Zielsetzungen, insbesondere mit Blick auf innovationsfreundliche und mittelstandsorientierte Rahmenbedingungen und Better Regulation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am Freitag hatte ein Sprecher der EU-Kommission angedeutet, dass die Green Claims Richtlinie nicht weiterverfolgt werden soll. Zuvor hatte die EVP-Fraktion ihre Unterstützung für das Vorhaben verweigert und am heutigen Montag hat die polnische Ratspräsidentschaft das angesetzte Trilogtreffen abgesagt. Eine Entscheidung gegen die Richtlinie wäre aus Sicht des ZAW ein bedeutendes Signal für den Wirtschaftsstandort Europa – und zugleich für eine Gesetzgebung, die evidenzbasiert, praktikabel und europäisch abgestimmt ist, ohne sich in übermäßiger Bürokratie zu verlieren. Der ZAW spricht sich daher gegen die Weiterführung des Trilog in der Sache aus und hofft, dass das Kollegium der 27 Kommissionsmitglieder am Mittwoch ein Ende der Richtlinie beschließen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div>



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		<title>21 Verbände warnen vor Green Claims Richtlinie: &#8222;Bürokratieabbau statt neuer Hürden&#8220;</title>
		<link>https://zaw.de/21-verbaende-warnen-vor-green-claims-richtlinie-buerokratieabbau-statt-neuer-huerden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2025 09:52:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zaw.de/?p=6372</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einem gemeinsamen Schreiben haben 21 deutsche Verbände erneut massive Bedenken gegen die geplante europäische Green Claims Richtlinie geäußert. Sie warnen vor übermäßiger Bürokratie, hohen Kosten und erheblicher Rechtsunsicherheit für Unternehmen – insbesondere für kleine und mittlere Betriebe. Die Verbände fordern einen Stopp des Trilog-Verfahrens, bis eine umfassende Folgenabschätzung zu Aufwand, Kosten und regulatorischen Risiken [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">21 Verbände warnen vor Green Claims Richtlinie: &#8222;Bürokratieabbau statt neuer Hürden&#8220;</h1>


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<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/aktuelles/" rel="tag">Aktuelles</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-05-28T11:52:45+02:00">28. Mai 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In einem gemeinsamen Schreiben haben 21 deutsche Verbände erneut massive Bedenken gegen die geplante europäische Green Claims Richtlinie geäußert. Sie warnen vor übermäßiger Bürokratie, hohen Kosten und erheblicher Rechtsunsicherheit für Unternehmen – insbesondere für kleine und mittlere Betriebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbände fordern einen Stopp des Trilog-Verfahrens, bis eine umfassende Folgenabschätzung zu Aufwand, Kosten und regulatorischen Risiken vorliegt. Die geplante verpflichtende Vorabprüfung aller umweltbezogenen Werbeaussagen gefährdet die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit in der EU, heißt es in dem Schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verbände verweisen auf aktuelle Urteile deutscher Gerichte, die belegen, dass bestehende Regelungen wie die Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken (UCPD) bereits ein wirksames Instrument gegen Greenwashing darstellen. Neue Regelungen seien daher nicht nur überflüssig, sondern schädlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://zaw.de/app/uploads/2025/05/Green-Claims-Richtlinie_Schreiben2025.pdf">Das Schreiben der Verbände kann hier als PDF eingesehen werden. </a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://table.media/esg/professional-briefing/eu-nachhaltigkeits-gesetze-wie-wirtschaftspruefer-neu-planen-schuldenreport-globaler-sueden-kann-sdgs-kaum-erreichen#2911640">Table Media berichtet zudem über den Appell der 21 Verbände </a>(Paywall). </p>



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		<title>ZAW unterstützt Wirtschaftswarntag 2025</title>
		<link>https://zaw.de/zaw-unterstuetzt-wirtschaftswarntag-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 10:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Green Claims]]></category>
		<category><![CDATA[Überregulierung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zaw.de/?p=6229</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch der ZAW unterstützt den SOS Wirtschaftswarntag 2025 und wird zur Kundgebung in Berlin am Brandenburger Tor vor Ort sein. Zudem wird der Tag begleitet durch Statements von ZAW-Präsidenten Andreas F. Schubert und Geschäftsführer Dr. Bernd Nauen. Alle Statements werden auf den Social-Media-Kanälen des ZAW geteilt, wir verlinken von hier aus: Statement von Andreas F. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">ZAW unterstützt Wirtschaftswarntag 2025</h1></div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/aktuelles/" rel="tag">Aktuelles</a></div>


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<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><a href="https://zaw.de/app/uploads/2024/12/ZAW-Position-Richtlinie-zu-Umweltangaben.pdf"></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">A<em>uch der ZAW unterstützt den SOS Wirtschaftswarntag 2025 und wird zur Kundgebung in Berlin am Brandenburger Tor vor Ort sein. Zudem wird der Tag begleitet durch Statements von ZAW-Präsidenten Andreas F. Schubert und Geschäftsführer Dr. Bernd Nauen. Alle Statements werden auf den Social-Media-Kanälen des ZAW geteilt, wir verlinken von hier aus:</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Statement von Andreas F. Schubert zum Auftakt des Wirtschaftswarntags:</strong><br><a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7290285091619024896">https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7290285091619024896</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><strong>Statements von Dr. Bernd Nauen zum Thema Bürokratie und Green Claims</strong></em><br><a href="https://www.linkedin.com/posts/der-zaw_soswirtschaft-activity-7290308229547319297-1dxl?utm_source=share&amp;utm_medium=member_desktop">https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7290308229547319297/</a></p>



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<p>The post <a href="https://zaw.de/zaw-unterstuetzt-wirtschaftswarntag-2025/">ZAW unterstützt Wirtschaftswarntag 2025</a> appeared first on <a href="https://zaw.de">Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.</a>.</p>
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		<title>Greenhushing – kein Schreckgespenst, sondern eine reale Gefahr</title>
		<link>https://zaw.de/greenhushing-kein-schreckgespenst-sondern-eine-reale-gefahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Lambeck]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 09:18:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Green Claims]]></category>
		<category><![CDATA[Greenhushing]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Stefanie Lefeldt Im März 2023 hat die EU-Kommission einen Vorschlag für eine Richtlinie über Umweltangaben (2023/0085 (COD))[1] vorgestellt. Das Europäische Parlament und der Rat haben ihre Standpunkte in eingenommen und der Trilog steht bevor. Wie immer gibt es unterschiedliche Standpunkte, die seit Veröffentlichung des Vorschlags, geäußert werden: Die Wirtschaft warnt u.a. vor einem Bürokratiemonster, [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Greenhushing – kein Schreckgespenst, sondern eine reale Gefahr</h1></div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/aktuelles/" rel="tag">Aktuelles</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2024-12-02T10:18:51+01:00">2. Dezember 2024</time></div></div></div>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-right wp-block-paragraph"><em>von Stefanie Lefeldt</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im März 2023 hat die EU-Kommission einen Vorschlag für eine Richtlinie über Umweltangaben (2023/0085 (COD))<a href="#_ftn1" id="_ftnref1">[1]</a> vorgestellt. Das Europäische Parlament und der Rat haben ihre Standpunkte in eingenommen und der Trilog steht bevor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie immer gibt es unterschiedliche Standpunkte, die seit Veröffentlichung des Vorschlags, geäußert werden: Die Wirtschaft warnt u.a. vor einem Bürokratiemonster, welches durch Vorabprüfungen, Nachweise, Kosten und überhaupt nicht absehbare Zeitspannen geprägt sein wird. Verbraucherschützer behaupten, dass die Wirtschaft ein „Schreckgespenst“ erschaffe, sofern sie darauf hinweise, dass es zu sog. „Greenhushing<a href="#_ftn2" id="_ftnref2">[2]</a>“ kommen könne.<a href="#_ftn3" id="_ftnref3">[3]</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grüne, irreführende Werbung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich ist die Werbewirtschaft kein Unterstützer von irreführender Werbung. Es ist wichtig, Verbraucherinnen und Verbraucher durch einen wirksamen Schutz gegen unlautere Praktiken und bessere Informationen zu stärken. Es liegt auch im Interesse der Unternehmen, irreführenden Behauptungen vorzubeugen und wahrheitsgemäße werbliche Umweltangaben zu fördern. Umweltangaben sind zu einem Wettbewerbsfaktor geworden, da sie für Kaufentscheidungen von Konsumenten eine immer wichtigere Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gibt es da noch keine Regeln?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken (2005/29/EG, UGP-Richtlinie) legt innerhalb der EU bereits seit Jahrzehnten einheitliche Regelungen in Bezug auf unlautere Geschäftspraktiken (Artikel 4 UGP-Richtlinie, Prinzip der Vollharmonisierung) fest. Auch wenn diese bislang keine spezifischen Vorgaben zu Umweltangaben enthielt: Das Verbot irreführender Werbung erfasst auch die Werbung mit irreführenden Umweltangaben. Und so sehen wir in den letzten Monaten: es entwickelt sich in Deutschland und auch anderen Mitgliedstaaten Rechtsprechung zum Thema Umweltangaben. Es erscheint es nicht immer sinnvoll, die Entwicklung von höchstrichterlicher Rechtsprechung zu unterbinden, indem parallel versucht wird, über die Schaffung neuer Vorgaben Klarheit zu schaffen. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel im März 2024 Änderungen in der UGP-Richtlinie beschlossen, die die Verwendung von sog. allgemeinen umweltbezogenen Werbeaussagen betrifft und die jetzt von den Mitgliedstaaten umgesetzt werden müssen. Wie diese neuen Regelungen die Kommunikation von Umweltaussagen beeinflussen ist noch gar nicht absehbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum Greenhushing?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Artikel 10 des von der EU-Kommission vorgelegten Entwurfs legt fest, dass die Begründung von ausdrücklichen Umweltaussagen und die diesbezügliche Kommunikation durch Dritte (sog. Prüfstellen (Artikel 11)) überprüft und zertifiziert werden muss, bevor die Aussage im Rahmen von kommerzieller Kommunikation verwendet werden darf. Dies verursacht zunächst zahlreiche Kosten für Unternehmen. Die Kommission beziffert die Kosten für die Begründung der Umweltangaben auf zwischen 500 (für einfache Angaben) und 54.000 Euro (für Angaben über ganze Unternehmen). Zu diesen Kosten für die notwendigen Nachweise kommen noch die Kosten der Prüfstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist es aber nicht so, dass das Unternehmen jetzt einen Haken an seine Umweltangabe setzen kann. Artikel 9 des von der EU-Kommission vorgelegten Entwurfs legt fest, dass die Informationen, die zur Begründung ausdrücklicher Umweltaussagen herangezogen werden, spätestens nach 5 Jahren geprüft und aktualisiert werden müssen. Der bürokratische Prozess geht dann also von vorne los, nachdem überhaupt nicht klar ist, wie lange die „Erst-Verifizierung“ überhaupt dauern soll. Der Kommissionsentwurf sieht hier keine Fristen vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus besagt der Vorschlag, dass eine Konformitätsbescheinigung einer Umweltangabe einer Bewertung durch nationale Behörden oder Gerichte, die die Richtlinie 2005/29/EG (UGP-Richtlinie) durchsetzen, nicht vorgreift. Dies schafft Rechtsunsicherheit für die Unternehmen, da sie trotz Konformitätsbescheinigung mit unterschiedlichen Auslegungen und Bewertungen konfrontiert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als kleines oder mittelständisches Unternehmen muss man sich also die Frage stellen: Lohnt es sich wirklich, diesen kostenintensiven und bürokratischen Aufwand zu betreiben, um in der kommerziellen Kommunikation mitzuteilen, dass man sich nachhaltig verhält? Zahlreiche Unternehmen werden sich dagegen entscheiden. Dies läuft den gesetzten Zielen des europäischen Green Deals zuwider und fördert nach Auffassung des ZAW sog. „Greenhushing“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://zaw.de/app/uploads/2024/12/ZAW-Position-Richtlinie-zu-Umweltangaben.pdf"><strong>Die Position des ZAW zu einem Vorschlag für eine Richtlinie über<br>Umweltangaben</strong></a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><a href="#_ftnref1" id="_ftn1">[1]</a> <a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:52023PC0166&amp;from=EN">https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:52023PC0166&amp;from=EN</a></p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><a href="#_ftnref2" id="_ftn2">[2]</a> Aus Angst vor erheblichen wirtschaftlichen Risiken, rechtlichen Konsequenzen oder bürokratischen Hürden verzichten Unternehmen darauf, werbliche Umweltangaben zu kommunizieren, obwohl sie sich nachhaltig verhalten.</p>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><a href="#_ftnref3" id="_ftn3">[3]</a> <a href="https://background.tagesspiegel.de/agrar-ernaehrung/greenhushing-ist-nichts-als-ein-schreckgespenst">https://background.tagesspiegel.de/agrar-ernaehrung/greenhushing-ist-nichts-als-ein-schreckgespenst</a></p>



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<p>The post <a href="https://zaw.de/greenhushing-kein-schreckgespenst-sondern-eine-reale-gefahr/">Greenhushing – kein Schreckgespenst, sondern eine reale Gefahr</a> appeared first on <a href="https://zaw.de">Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.</a>.</p>
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		<title>Rechtsgutachten von Prof. Dr. Martin Burgi stuft geplantes Werbeverbot für Lebensmittel als deutlich verfassungs- und europarechtswidrig ein</title>
		<link>https://zaw.de/rechtsgutachten-von-prof-dr-martin-burgi-stuft-geplantes-werbeverbot-fuer-lebensmittel-als-deutlich-verfassungs-und-europarechtswidrig-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Grote]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2023 07:06:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zaw.de/?p=4799</guid>

					<description><![CDATA[<p>Professor Dr. Martin Burgi, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Wirtschaftsverwaltungsrecht, Umwelt- und Sozialrecht der Ludwig-Maximilians-Universität München, stellte am Mittwoch,26. April 2023, sein Gutachten zum Referentenentwurf zum Kinder-Lebensmittel-Werbegesetzes des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bei der der Jahrestagung des Lebensmittelverbands Deutschland vor. Das Gutachten wurde im Auftrag des Lebensmittelverbands und des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft erstellt. Der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group element-group grid-3-1 single-post"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Rechtsgutachten von Prof. Dr. Martin Burgi stuft geplantes Werbeverbot für Lebensmittel als deutlich verfassungs- und europarechtswidrig ein</h1></div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/aktuelles/" rel="tag">Aktuelles</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2023-04-27T09:06:39+02:00">27. April 2023</time></div></div></div>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr. Martin Burgi, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Wirtschaftsverwaltungsrecht, Umwelt- und Sozialrecht der Ludwig-Maximilians-Universität München, stellte am Mittwoch,<br>26. April 2023, sein <a href="https://zaw.de/app/uploads/2023/04/Burgi-Gutachten-Werbeverbote.pdf">Gutachten</a> zum Referentenentwurf zum Kinder-Lebensmittel-Werbegesetzes des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bei der der Jahrestagung des Lebensmittelverbands Deutschland vor. Das Gutachten wurde im Auftrag des Lebensmittelverbands und des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft erstellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Referentenentwurf enthält, anders als vom BMEL unzutreffenderweise behauptet, eine nahezu lückenlose Aneinanderreihung von Kommunikationsverboten, die die Werbung für mindestens 70 Prozent aller Lebensmittel erfassen würde.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Gutachten beweist, dass das BMEL Schrotschusspolitik betreibt. Mit der Programmatik des Koalitionsvertrags hat dies schlichtweg nichts mehr zu tun. Der Entwurf übernimmt unbesehen die Kampagnenforderungen von Vorfeldorganisationen. Hier geht es nicht um sachorientierte Lösungen, sondern um paternalistische Bevormundungspolitik“, fasst Bernd Nauen, ZAW-Hauptgeschäftsführer, zusammen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Entwurf soll zwischen 6 und 23 Uhr jedwede Rundfunkwerbung für mindestens 70 Prozent aller Lebensmittel verboten sein. Über generelle Verbreitungsverbote, auch für die Außenwerbung, hinaus sind absolute Verbote für alle Medien/Werbeträger vorgesehen, mit denen die Kommunikation „im weitesten Sinne“ zum Erliegen gebracht werden soll.  Die Refinanzierung von Medien würde hierdurch in einem noch nie dagewesenen Ausmaß ausgeschaltet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gutachten legt dar, dass das Vorbringen des BMEL evident unzureichend ist, um die vielfachen Eingriffe zu rechtfertigen. „Das BMEL selbst hat zugeben müssen, keinerlei Wirksamkeitsbelege für seine Verbotspolitik im Hinblick auf die Verringerung von Übergewicht bei Kindern zu besitzen“, erinnert Nauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Anwendungsbereich und Eingriffsintensität unterscheidet sich der Referentenentwurf laut Burgis Gutachten signifikant von vorherigen politischen Verlautbarungen im Koalitionsvertrag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Martin Burgi kommentiert: „Statt einer evidenzbasierten Gefahrenprognose handelt es sich hier um eine reine Gefahrenvermutung ‚ins Blaue hinein‘. Auf Basis einer bloß gefühlten und bislang nicht belegten Gefahr derart weitreichende Freiheitsbeschränkungen vorzunehmen, ist &#8211; soweit ersichtlich &#8211; beispielslos.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Zitate/Kernaussagen von Prof. Dr. Martin Burgi zu seinem Gutachten <a href="https://zaw.de/app/uploads/2023/04/Zitate-Burgi-1.pdf">hier</a>.</p>



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auto;text-indent:-18.0pt;mso-list:l0 level2 lfo1"><span style="font-family:&quot;Courier New&quot;;mso-fareast-font-family:&quot;Courier New&quot;"><span style="mso-list:Ignore"><span style="mso-list:Ignore"></span></span></span></p><p class="MsoListParagraphCxSpLast"><span style="font-family:&quot;Calibri Light&quot;,sans-serif;
mso-ascii-theme-font:major-latin;mso-hansi-theme-font:major-latin;mso-bidi-theme-font:
major-latin"> </span></p>     </p>



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		<title>Aktuelle Studie belegt auch emotionale Wirkung von Werbeartikeln</title>
		<link>https://zaw.de/aktuelle-studie-belegt-auch-emotionale-wirkung-von-werbeartikeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Grote]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2022 11:51:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Gesamtverband der Werbemittel-Wirtschaft (GWW) hat heute seine neue Werbeartikel-Wirkungsstudie vorgestellt. Erstmals stand in einer Studie des ZAW-Mitglieds der Faktor Emotion im Mittelpunkt, und die Ergebnisse belegen eindrucksvoll, wie stark Werbeartikel emotionalisieren können. Durchgeführt vom Kölner Forschungsinstitut september Strategie &#38; Forschung, das bei der Untersuchung eine neue wissenschaftliche Methode zur Emotionsmessung anwendete, zeigt die Studie [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Aktuelle Studie belegt auch emotionale Wirkung von Werbeartikeln</h1></div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/aktuelles/" rel="tag">Aktuelles</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2022-08-29T13:51:56+02:00">29. August 2022</time></div></div></div>



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<p class="wp-block-paragraph">Der Gesamtverband der Werbemittel-Wirtschaft (GWW) hat heute seine neue Werbeartikel-Wirkungsstudie vorgestellt. Erstmals stand in einer Studie des ZAW-Mitglieds der Faktor Emotion im Mittelpunkt, und die Ergebnisse belegen eindrucksvoll, wie stark Werbeartikel emotionalisieren können. Durchgeführt vom Kölner Forschungsinstitut september Strategie &amp; Forschung, das bei der Untersuchung eine neue wissenschaftliche Methode zur Emotionsmessung anwendete, zeigt die Studie neben der intensiven Wirkung der Werbeartikel zum Beispiel auch, woher diese Intensität kommt. Dazu liefert die Studie Rückschlüsse auf die Beziehung zwischen Menschen und Marken und erleichtert damit die Wahl passender Werbeartikel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Wirksamkeit von Werbeartikeln wurde bereits in früheren periodischen Studien eines Marktforschungsinstituts durch belastbare Kennzahlen, wie etwa Reichweite, Recall oder Weiterempfehlungsrate eindrucksvoll belegt. Doch wir waren uns sicher: Werbeartikel können mehr. Sie sind pure Emotion“, kommentiert Frank Dangmann, Präsident des GWW, die Studienergebnisse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bislang größte Kampagne des GWW #1001Emotion richtet sich an Entscheider aus Industrie und Handel. Mehr zur Kampagne und den Studienergebnissen auf <a href="http://www.1001emotion.de">www.1001emotion.de</a>.</p>



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