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	<title>Doreen Vollstedt, Author at Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.</title>
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		<title>„Good Advertising“ &#8211; Initiative für einen Verhaltenskodex der digitalen Medien- und Werbewirtschaft für verantwortungsvolle Datennutzung beim Online Ad Summit 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Doreen Vollstedt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat am heutigen Tag eine Initiative zur Entwicklung und Umsetzung eines Verhaltenskodex mit klar definierten und praktischen Verhaltensregeln zur Datennutzung im Bereich der digitalen Medien- und Werbewirtschaft gestartet („Good Advertising“). Unterstützt von namhaften Unternehmen aus der Wertschöpfungskette soll der Verhaltenskodex einen Rahmen für verantwortungsvolle Datennutzung, Stärkung des Nutzervertrauens und [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">„Good Advertising“ &#8211; Initiative für einen Verhaltenskodex der digitalen Medien- und Werbewirtschaft für verantwortungsvolle Datennutzung beim Online Ad Summit 2025</h1>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-09-16T08:00:00+02:00">16. September 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat am heutigen Tag eine Initiative zur Entwicklung und Umsetzung eines Verhaltenskodex mit klar definierten und praktischen Verhaltensregeln zur Datennutzung im Bereich der digitalen Medien- und Werbewirtschaft gestartet („Good Advertising“). Unterstützt von namhaften Unternehmen aus der Wertschöpfungskette soll der Verhaltenskodex einen Rahmen für verantwortungsvolle Datennutzung, Stärkung des Nutzervertrauens und Kontrolle von Zugang, Fluss und Verwendung von Daten im werblichen Kontext aufzeigen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der immer fortwährende technologische Wandel, Datenregulierung und berechtigte Erwartungen von Nutzern an Transparenz und Verantwortung machen für die werbewirtschaftliche Datennutzung ein neues Konzept erforderlich: Klar definierte, praktische und proaktive Verhaltensregeln statt abstrakter Ziele und bloßer Ankündigungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wird mit allen Interessenträgern aktiv und ergebnisoffen konkrete Ansätze für den Verhaltenskodex entwickeln und gestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachfolgende fünf Prinzipien sind hierbei handlungsleitend für belastbare und zukunftsorientierte Lösungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>DIGITAL</strong><a> </a>-fokussiert in Denken und Handeln</li>



<li><strong>AUSGEWOGEN </strong>&#8211; im Umfang der Verarbeitung, nutzerorientiert &amp; vertrauensbildend</li>



<li><strong>VERANTWORTLICH </strong>&#8211; in der Kontrolle von Datenfluss, Verwendung und Zugang</li>



<li><strong>INTEGER </strong>&#8211; handelnd als Branche/Unternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung und Transparenz</li>



<li><strong>DYNAMISCH </strong>-aufgestellt in der Adaption neuer Technologien und proaktiv engagiert.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">„Die digitale Werbewirtschaft ist eine Grundvoraussetzung für eine vielfältige Medienlandschaft, ein Kernbaustein für Wettbewerbsfähigkeit, digitales Wachstum und Souveränität. Sie steht in einem komplexen Spannungsfeld zwischen dem Schutz von Daten und der Notwendigkeit ihrer Nutzung im werblichen Kontext. Für den Erhalt und die Entwicklung wettbewerbsfähiger Geschäftsmodelle und eine konstruktive Gestaltung der Datenökonomie gilt es nun, in das Vertrauen gegenüber Nutzern, Markt und Politik zu investieren. Darauf zielt „Good Advertising“ ab“, erläutert Bernd Nauen, Hauptgeschäftsführer des ZAW, den Hintergrund des Projekts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundlage hierfür ist ein Stufenplan: Die erste Stufe bilden verantwortliche Praktiken, die die Unterstützer bereits heute individuell umsetzen – etwa ein ausgewogener Umfang der Datennutzung und deren Kontrolle, ein Verzicht auf als invasiv wahrgenommener Verarbeitungen und eindeutige Wahlmöglichkeiten für Konsumenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Stufen sollen offen und transparent mit allen interessierten Parteien industrieübergreifend entwickelt und ausgestaltet werden, insbesondere auch hinsichtlich der Nutzung innovativer Technologien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den dafür erforderlichen Rahmen, in dem der Kodex mit allen Marktteilnehmern weiterentwickelt und Unternehmen zur freiwilligen Umsetzung als damit für sie verbindlichen Standard zur Verfügung gestellt wird, wird über den ZAW organisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bernd Nauen: „Zusammen mit den ersten Unterstützern sind alle Marktteilnehmer eingeladen, sich an der Gestaltung einer zukunftsorientierten digitalen Medien- und Werbelandschaft aktiv zu beteiligen: für Nutzer, Angebotsvielfalt und digitale Souveränität.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://zaw.de/app/uploads/2025/09/ZAW_GA_Unterstuetzer_Zitate.pdf">Link zur Zusammenfassung mit Zitaten und Unterstützern</a></p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"></div>
</div>
</div></div>



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		<item>
		<title>ZAW-Statement zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen</title>
		<link>https://zaw.de/zaw-statement-zum-abschluss-der-koalitionsverhandlungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Vollstedt]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2025 17:13:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Abschluss der Verhandlungen am heutigen Tag ist der Weg für eine handlungs-fähige Bundesregierung bereitet. Angesichts der Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft, der großen außenpolitischen Herausforderungen und der Stimmung im Land ist es gut, wenn Deutschland nun ins Handeln kommt. Und damit auch die europäische Politik, von der sehr viel abhängt, proaktiv mitgestaltet. Entsprechend dem [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">ZAW-Statement zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen</h1>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2025-04-09T19:13:41+02:00">9. April 2025</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Abschluss der Verhandlungen am heutigen Tag ist der Weg für eine handlungs-fähige Bundesregierung bereitet. Angesichts der Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft, der großen außenpolitischen Herausforderungen und der Stimmung im Land ist es gut, wenn Deutschland nun ins Handeln kommt. Und damit auch die europäische Politik, von der sehr viel abhängt, proaktiv mitgestaltet. Entsprechend dem Motto des Koalitionsvertrags “Verantwortung für Deutschland” gilt es nun in kluger Einigkeit die wichtigsten Hebel des Koalitionsvertrags umzulegen.</p>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Andreas F. Schubert, Präsident des ZAW, zu den für die Werbewirtschaft zentralen koalitionspolitischen Vereinbarungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em><u>Werbeverbote und -restriktionen</u>: „Aus der Sicht des ZAW ist der Koalitionsvertrag hier weitgehend tragfähig. Es ist sehr zu begrüßen, dass sich die Koalitionäre auf ein Programm geeinigt haben, das werbenden Unternehmen, Medien, Werbeträgern und Agenturen die Luft zum Atmen belässt. Der Koalitionsvertrag formuliert klar, dass es keine weiteren Werbeverbote geben soll.“</em></li>
</ul>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<ul class="wp-block-list">
<li><em><u>Digital- und Datenpolitik</u>: „Deutschland braucht mehr denn je digitale Wettbewerbsfähigkeit, d.h. produktive Rahmenbedingungen für datenbasierte Geschäftsmodelle. Sie sind die Basis für Vielfalt und Qualität von Diensten, digitale Souveränität und – nicht minder wichtig – einen funktionierenden Wettbewerb. Der Koalitionsvertrag stellt die stärkere Ermöglichung von Datennutzungen richtigerweise in den Vordergrund. Nun muss es darum gehen, die etwas blumig als „Kultur der Datennutzung“ bezeichnete Zielsetzung offensiv anzugehen, d.h. dort, wo Regelwerke und Behördenpraxis unnötig hemmen, die notwendigen Erleichterungen – auch auf EU-Ebene – einzufordern und das Versprechen verbesserter Wertschöpfungsmöglichkeiten politisch zu verwirklichen. Die angekündigten Verbesserungen bei der Datenschutzaufsicht, der Datenschutzgrundverordnung und AI-Regulierung sind aus ZAW-Sicht nur ein erster Schritt. Weitere müssen folgen.“</em></li>
</ul>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<ul class="wp-block-list">
<li><em><u>Wettbewerbspolitik</u>: „Die Wettbewerbschancen auf den digitalen Märkten, insbesondere den digitalen Werbemärkten, sind nach wie vor ungleich verteilt. Der Koalitionsvertrag verspricht, wie vom ZAW gefordert, schnellere Verfahren und eine Weiterentwicklung des Kartellrechts. Wir begrüßen dies und machen zugleich darauf aufmerksam, dass die Einsetzung von Expertenkommissionen sinnvoll ist, die Rückgewinnung von Wettbewerb im Zeitalter von AI aber keinen Aufschub verträgt und proaktiv vorangetrieben werden muss.“</em></li>
</ul>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<ul class="wp-block-list">
<li><em><u>Europäische Politik und Regulierung</u></em><em>: „Nun ist es an der Zeit, die richtigen Weichenstellungen auch in Europa zu setzen. Hier stehen große Entscheidungen, auch für die Werbewirtschaft, an. Die Branche erwartet, dass sich die Ressorts und Spitzen der künftigen Bundesregierung einig und nachdrücklich dafür einsetzen, die richtige Programmatik des Koalitionsvertrags in Brüssel abzubilden: Die Regierungspraxis muss sich dem Abbau von überbordender EU-Regulierung</em> <em>– der Koalitionsvertrag nennt hierfür eine Reihe von Beispielen – und der Vermeidung neuer Regulierung im Einschränkungsmodus verschreiben. Und eine Agenda vertrauensbasierter Politik, die mit Interesse an der Sache auf Evidenz statt lähmender Scheinlösungen setzt, in Brüssel verankern. Sonst werden die richtigen Ansätze im Nationalen weitgehend konterkariert.“</em></li>
</ul>
</div></div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"></div>
</div>
</div></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>11. Juni 2024: Diskussionsrunde zur Umsetzung der KI-Regulierung in Deutschland</title>
		<link>https://zaw.de/11-juni-2024-diskussionsrunde-zur-umsetzung-der-ki-regulierung-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Vollstedt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 11:45:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach langen und intensiven Verhandlungen hat die Europäische Union die KI-Verordnung auf den Weg gebracht. Zahlreiche Fragen müssen noch auf nationaler und europäischer Ebene geklärt werden, um eine innovationsfreundliche und rechtssichere Umsetzung zu gewährleisten. Hier geht es insbesondere um die Ausgestaltung der Behördenstrukturen, die Konkretisierung der regulatorischen Anforderungen und die sinnvolle Verknüpfung mit bereits bestehenden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">11. Juni 2024: <br>Diskussionsrunde zur Umsetzung der KI-Regulierung in Deutschland</h1></div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/veranstaltungen/" rel="tag">Veranstaltungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2024-05-13T13:45:09+02:00">13. Mai 2024</time></div></div></div>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Nach langen und intensiven Verhandlungen hat die Europäische Union die KI-Verordnung auf den Weg gebracht. Zahlreiche Fragen müssen noch auf nationaler und europäischer Ebene geklärt werden, um eine innovationsfreundliche und rechtssichere Umsetzung zu gewährleisten. Hier geht es insbesondere um die Ausgestaltung der Behördenstrukturen, die Konkretisierung der regulatorischen Anforderungen und die sinnvolle Verknüpfung mit bereits bestehenden Regelungen. Denn nur wenn der Rechtsrahmen den Unternehmen auch genügend Freiräume ermöglicht, werden sich Deutschland und Europa im Bereich KI neben den USA und China behaupten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor diesem Hintergrund werden führende deutsche Wirtschaftsverbände ihre wichtigsten Forderungen für eine innovationsfreundliche und rechtssichere Umsetzung vorstellen. Wir laden Sie herzlich im Namen der teilnehmenden Verbände zu einer gemeinsamen Diskussionsrunde ein, um mit Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Bundestages darüber zu diskutieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unsere Veranstaltung findet statt<br>am Dienstag, den 11. Juni 2024 von 12.00 bis 14.00 Uhr<br>Ort: Bundesverband deutscher Banken, Burgstraße 28, 10178 Berlin</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Programm:</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="730" height="1024" src="https://zaw.de/app/uploads/2024/05/Programm-KI-Veranstaltung-730x1024.png" alt="" class="wp-image-5841" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2024/05/Programm-KI-Veranstaltung-730x1024.png 730w, https://zaw.de/app/uploads/2024/05/Programm-KI-Veranstaltung-214x300.png 214w, https://zaw.de/app/uploads/2024/05/Programm-KI-Veranstaltung-768x1078.png 768w, https://zaw.de/app/uploads/2024/05/Programm-KI-Veranstaltung.png 843w" sizes="(max-width: 730px) 100vw, 730px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns über Ihre Anmeldung, möglichst bis zum 1. Juni 2024<br><a href="https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=QZgCpJcTcEqX_fjXp9EkRPc9oCc5bPZGlGJ7P9CoUklUQ1pUSTFPSzRERkdEMFZNMUxJQ0IyWUgzVy4u">Zur Anmeldung hier klicken</a></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="628" height="282" src="https://zaw.de/app/uploads/2024/05/KI-Veranstaltung_Logos.png" alt="" class="wp-image-5842" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2024/05/KI-Veranstaltung_Logos.png 628w, https://zaw.de/app/uploads/2024/05/KI-Veranstaltung_Logos-300x135.png 300w" sizes="(max-width: 628px) 100vw, 628px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<p>The post <a href="https://zaw.de/11-juni-2024-diskussionsrunde-zur-umsetzung-der-ki-regulierung-in-deutschland/">11. Juni 2024: &lt;br&gt;Diskussionsrunde zur Umsetzung der KI-Regulierung in Deutschland</a> appeared first on <a href="https://zaw.de">Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>29. Mai 2024: ZAW-Plenum der Werbung 2024: Mehr Marktwirtschaft wagen. Wirtschaftspolitik &#8222;Made in Germany&#8220; für Europa.</title>
		<link>https://zaw.de/29-mai-2024-zaw-plenum-der-werbung-2024-mehr-marktwirtschaft-wagen-wirtschaftspolitik-made-in-germany-fuer-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Vollstedt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 09:18:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ZAW lädt herzlich zum Plenum der Werbung 2024 ein: Die Europäische Union steht für Frieden, Stabilität und demokratisch-rechtsstaatliche Werte – und für weitreichende Kompetenzen in der Wirtschaftspolitik. Wie geht es hier weiter? Mit „Regulatory Superpower“ bis ins Detail oder berechenbaren Vorgaben, die Verantwortung und Freiheit produktiv ausbalancieren? Mehr Marktwirtschaft oder Mission Economy? Worauf sollte [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://zaw.de/29-mai-2024-zaw-plenum-der-werbung-2024-mehr-marktwirtschaft-wagen-wirtschaftspolitik-made-in-germany-fuer-europa/">29. Mai 2024: &lt;br&gt;ZAW-Plenum der Werbung 2024: Mehr Marktwirtschaft wagen. Wirtschaftspolitik &#8222;Made in Germany&#8220; für Europa.</a> appeared first on <a href="https://zaw.de">Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group element-group grid-3-1 single-post"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">29. Mai 2024: <br>ZAW-Plenum der Werbung 2024: Mehr Marktwirtschaft wagen. Wirtschaftspolitik &#8222;Made in Germany&#8220; für Europa.</h1></div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/veranstaltungen/" rel="tag">Veranstaltungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2024-04-19T11:18:41+02:00">19. April 2024</time></div></div></div>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Der ZAW lädt herzlich zum Plenum der Werbung 2024 ein:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Union steht für Frieden, Stabilität und demokratisch-rechtsstaatliche Werte – und für weitreichende Kompetenzen in der Wirtschaftspolitik. Wie geht es hier weiter? Mit „Regulatory Superpower“ bis ins Detail oder berechenbaren Vorgaben, die Verantwortung und Freiheit produktiv ausbalancieren? Mehr Marktwirtschaft oder Mission Economy? Worauf sollte sich die Gemeinschaft konzentrieren, was will die deutsche Europapolitik bewirken?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Fragen wollen wir beim Plenum´24 diskutieren: Elf Tage vor der Europawahl, während sich die Branche in Multitransformation befindet und Unternehmen in angespannter konjunktureller Lage positive Rahmen- und faire Wettbewerbsbedingungen benötigen, um tragfähige Geschäftsmodelle, Innovationen und (Werbe-) Investitionen zu realisieren. Die Agenden der Politik für die nächsten fünf Jahre europäischer Gesetzgebung sind relevanter denn je: für Unternehmen, Beschäftigung und die Verfassung der Gesellschaft. In Deutschland und Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es diskutieren:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Emily May Büning</strong><br>Politische Geschäftsführerin von Bündnis90/Die Grünen</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daniel Caspary, MdEP</strong><br>Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im EU-Parlament</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Marie Agnes Strack-Zimmermann, MdB</strong><br>Spitzenkandidatin der FDP zur Europawahl und Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Andreas F. Schubert</strong><br>Präsident des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moderation: Isabelle Körner, n-tv, RTL</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittwoch | 29. Mai 2024 | 11.00 – 12.30 Uhr</strong><br>anschließend Mittagsempfang</p>



<p class="wp-block-paragraph">Presseöffentliche Präsenzveranstaltung in der <strong>Hauptstadt-Repräsentanz von Bertelsmann, Unter den Linden 1, 10117 Berlin</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://zaw.de/plenum24/">Anmeldung</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>14. Mai 2024: Forum Wirtschaft und Verbraucher — &#8222;Verbraucherschutz &#8211; Wettbewerb &#8211; Transformation &#124; Wie gelingt der Ausgleich?&#8220;</title>
		<link>https://zaw.de/14-mai-2024-forum-wirtschaft-und-verbraucher-verbraucherschutz-wettbewerb-transformation-wie-gelingt-der-ausgleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Vollstedt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 08:41:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ZAW lädt am 14. Mai 2024 gemeinsam mit dem BDI &#8211; Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., dem Markenverband e.V. und dem Handelsverband Deutschland e.V. (HDE) ein, im Haus der Commerzbank (Pariser Platz 1, 10117 Berlin) von 15 bis 18.15 Uhr über aktuelle Themen der nationalen und europäischen Verbraucherpolitik diskutieren. Zum Ende der EU-Legislaturperiode und [&#8230;]</p>
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<div class="wp-block-group element-group grid-3-1 single-post"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">14. Mai 2024: <br>Forum Wirtschaft und Verbraucher — &#8222;Verbraucherschutz &#8211; Wettbewerb &#8211; Transformation | Wie gelingt der Ausgleich?&#8220;</h1></div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/veranstaltungen/" rel="tag">Veranstaltungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2024-04-19T10:41:51+02:00">19. April 2024</time></div></div></div>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
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<p class="wp-block-paragraph">Der ZAW lädt am 14. Mai 2024 gemeinsam mit dem <a href="https://bdi.eu/">BDI &#8211; Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.</a>, dem <a href="https://www.markenverband.de/">Markenverband e.V.</a> und dem <a href="https://einzelhandel.de/index.php">Handelsverband Deutschland e.V. (HDE)</a> ein, im Haus der Commerzbank (Pariser Platz 1, 10117 Berlin) von 15 bis 18.15 Uhr über aktuelle Themen der nationalen und europäischen Verbraucherpolitik diskutieren.<br><br>Zum Ende der EU-Legislaturperiode und kurz vor den anstehenden Europawahlen werden wir unter anderem über den Stand der Umsetzung der Richtlinie zur Stärkung der Verbraucher für den ökologischen Wandel sprechen und einen Blick auf anstehende verbraucherpolitische Vorhaben auf europäischer und nationaler Ebene werfen. Außerdem werden wir uns mit den Plänen der Koalition zur Novellierung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) beschäftigen.<br><br>Wir freuen uns, dass wir für die Keynote den Bundesminister der Justiz, Dr. Marco Buschmann MdB, gewinnen konnten.<br><br>Das <strong>Forum Wirtschaft und Verbraucher 2024</strong> wird in Präsenz stattfinden. Bitte melden Sie sich über den <a href="https://www.registration-bdi.eu/de/forum-wirtschaft-und-verbraucher-3/registration/">Link</a> an. Aufgrund der begrenzten Raumkapazitäten werden die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.<br><br>Hier finden Sie das komplette <a href="https://live.invitario.com/data/uploads/files/23432/Programm_Forum_Wirtschaft_und_Verbraucher_2024.pdf">Programm</a>.</p>



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		<title>Werbemarkt 2023 dank digitaler Erlöse im leichten Plus</title>
		<link>https://zaw.de/werbemarkt-2023-dank-digitaler-erloese-im-leichten-plus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Vollstedt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Dec 2023 17:40:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresbilanz]]></category>
		<category><![CDATA[Marktprognose]]></category>
		<category><![CDATA[Netto-Werbeeinnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Überregulierung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbeträger]]></category>
		<category><![CDATA[werbeverbote]]></category>
		<category><![CDATA[Werbewirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ZAW-Trendbefragung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Werbewirtschaft in Deutschland wächst nach der Jahresendprognose des ZAW in 2023 auf 48,87 Mrd. Euro (+1,6 Prozent). Mit diesem vorläufigen Ergebnis lässt die Werbewirtschaft die Corona-Krisenjahre (2020: 44,86 Mrd. Euro; 2021: 47,34 Mrd. Euro) und das erste Kriegsjahr 2022 (48,09 Mrd. Euro) hinter sich und liegt über der Vor-Corona-Zeit (48,33 Mrd. Euro). Die Investitionen in Werbung steigen auf 37,07 Mrd. Euro (+2,5 Prozent), die Netto-Werbeeinnahmen der Medien auf 26,06 Mrd. Euro (+1,4 Prozent). Die endgültigen Daten wird der ZAW zusammen mit der ersten Jahresprognose 2024 im kommenden Frühjahr vorlegen.</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Werbemarkt 2023 dank digitaler Erlöse im leichten Plus</h1>


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<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2023-12-21T18:40:31+01:00">21. Dezember 2023</time></div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading">ZAW-Marktprognose 2023 und Ausblick 2024: Potenzial für Wachstum, Gefahr durch Überregulierung und weitere Wettbewerbsverzerrungen</h2>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Werbewirtschaft in Deutschland wächst nach der Jahresendprognose des ZAW in 2023 auf 48,87 Mrd. Euro (+1,6 Prozent). Mit diesem vorläufigen Ergebnis lässt die Werbewirtschaft die Corona-Krisenjahre (2020: 44,86 Mrd. Euro; 2021: 47,34 Mrd. Euro) und das erste Kriegsjahr 2022 (48,09 Mrd. Euro) hinter sich und liegt über der Vor-Corona-Zeit (48,33 Mrd. Euro). Die Investitionen in Werbung steigen auf 37,07 Mrd. Euro (+2,5 Prozent), die Netto-Werbeeinnahmen der Medien auf 26,06 Mrd. Euro (+1,4 Prozent). Die endgültigen Daten wird der ZAW zusammen mit der ersten Jahresprognose 2024 im kommenden Frühjahr vorlegen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausschlaggebend für die positive Entwicklung ist das überproportionale Wachstum der digitalen Werbung, das bei den vom ZAW erfassten digitalen Werbeträgern mit +5,4 Prozent deutlich über dem Gesamtmarkt (+1,4 Prozent) liegt. Fünf von 16 Werbeträgern schneiden im Vergleich zum Vorjahr schlechter ab, drei halten das Vorjahresniveau, acht Werbeträger – darunter der gesamte Digitalbereich – wachsen. Der Marktanteil der digitalen Werbung steigt auf 48 Prozent (2022: 46 Prozent). Innerhalb der digitalen Angebote wachsen die wenigen Plattformen stark überdurch-schnittlich und prägen das positive Bild des Sektors. Der ZAW und seine Mitglieder blicken besorgt auf die Entwicklung der Werbeträger- und Medienlandschaft in 2024: Im Vergleich zu 2023 eröffnen positive Konjunkturprognosen und Verbesserungen beim Verbrauchervertrauen aufgrund merklicher Lohnsteigerungen Potenziale. Belastungen durch drastische Werbeverbote und Behinderungen des Wettbewerbs im Digitalbereich können Chancen zunichtemachen und ganze Sektoren hart treffen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Andreas F. Schubert, ZAW-Präsident: „Die Jahresbilanz ist branchenübergreifend zufriedenstellend. Die Widerstandskraft gegenüber dem hohen Kostendruck in 2023 und damit schwierigen Bedingungen für Werbeinvestitionen fällt aber unterschiedlich aus. Die Wettbewerbsfriktionen auf den digitalen Werbewachstumsmärkten wirken sich zudem immer stärker aus. Auch in 2024 wird die wirtschaftliche Gesamtlage angespannt sein. Die mit Werbeinvestitionen von Handel und Herstellern verbundene Rendite für die Gesamtwirtschaft und die Allgemeinheit &#8211; Stichwort: stabile Medienfinanzierung &#8211; braucht deshalb mehr denn je produktive Rahmenbedingungen: Bürokratieabbau und weniger Dirigismus für die Unternehmen gehören genauso dazu wie das Absehen von überbordenden Werbeverboten. Die ZAW-Trendbefragung belegt dies deutlich.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die zweite große Herausforderung für die Branche betont Schubert: „Gestörte Wettbewerbsbedingungen bei der Digitalwerbung und einseitige Regelsetzungsmacht digitaler Gatekeeper lassen die Schere im Werbeträgermarkt immer weiter aufgehen. Ohne aktives Gegensteuern von Politik und Wettbewerbshütern bewegen wir uns auf Kipppunkte zu“.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://zaw.de/app/uploads/2023/12/Werbemarkt-2022Prognose-2023_monetaerprozentual.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" width="1024" height="486" src="https://zaw.de/app/uploads/2023/12/Werbemarkt-2022Prognose-2023_monetaerprozentual-1024x486.jpg" alt="" class="wp-image-5527" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2023/12/Werbemarkt-2022Prognose-2023_monetaerprozentual-1024x486.jpg 1024w, https://zaw.de/app/uploads/2023/12/Werbemarkt-2022Prognose-2023_monetaerprozentual-300x142.jpg 300w, https://zaw.de/app/uploads/2023/12/Werbemarkt-2022Prognose-2023_monetaerprozentual-768x364.jpg 768w, https://zaw.de/app/uploads/2023/12/Werbemarkt-2022Prognose-2023_monetaerprozentual.jpg 1313w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kernaussagen der ZAW-Trendumfrage</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>50 Prozent der ZAW-Mitglieder befürchten Insolvenzen bei den ihnen angeschlossenen Unternehmen.</li>



<li>67 Prozent erwarten Fusionen aufgrund des hohen wirtschaftlichen Drucks.</li>



<li>72 Prozent sehen ein schlechtes Konsumklima gegeben, 6 Prozent stufen es sogar als sehr schlecht ein.</li>



<li>56 Prozent der ZAW-Mitglieder stufen den Fachkräftemangel als groß bzw. sehr groß ein.</li>



<li>Nahezu die Hälfte der ZAW-Mitglieder sehen sich von den aktuellen Werbeverbotsplänen im Lebensmittelbereich sehr stark oder stark bedroht. 39 Prozent sehen hierdurch Arbeitsplätze gefährdet, 44 Prozent sehen die Gefährdung als wahrscheinlich an.</li>



<li>61 Prozent erwarten für das erste Werbehalbjahr ein ähnliches Ergebnis wie 2023, 33 Prozent erwarten eine schwarze Null. Die Stimmungslage unter den ZAW-Mitgliedern bleibt angespannt: Auf die Frage „Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage der Werbewirtschaft – wirtschaftlich, politisch, gesellschaftlich?“ lag der Wert mit 3,2 Punkten auf dem Niveau der Frühjahrsbefragung 2023. Vor allem der Wert von 2,5 Prozent für den politischen Teil der Frage zeigt die große Besorgnis der Branche.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://zaw.de/app/uploads/2023/12/Stimmung-in-der-Werbewirtschaft-2008-2023.jpg" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1420" height="568" src="https://zaw.de/app/uploads/2023/12/Stimmung-in-der-Werbewirtschaft-2008-2023.jpg" alt="" class="wp-image-5528" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2023/12/Stimmung-in-der-Werbewirtschaft-2008-2023.jpg 1420w, https://zaw.de/app/uploads/2023/12/Stimmung-in-der-Werbewirtschaft-2008-2023-300x120.jpg 300w, https://zaw.de/app/uploads/2023/12/Stimmung-in-der-Werbewirtschaft-2008-2023-1024x410.jpg 1024w, https://zaw.de/app/uploads/2023/12/Stimmung-in-der-Werbewirtschaft-2008-2023-768x307.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1420px) 100vw, 1420px" /></a></figure>
</div></div>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Kinder-Lebensmittel-Werbegesetz löst keine Probleme, es schafft neue</title>
		<link>https://zaw.de/kinder-lebensmittel-werbegesetz-loest-keine-probleme-es-schafft-neue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Vollstedt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Oct 2023 13:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://zaw.de/?p=5477</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Referentenentwurf des Kinder-Lebensmittel-Werbegesetz (KLWG) ist nach Auffassung von Expertinnen und Experten nicht nur verfassungs- und europarechtswidrig, sondern er basiert auf methodisch schwachen Studien, die keine wissenschaftliche Evidenz für eine Kausalität zwischen Werbung und der Übergewichtsentwicklung bei Kindern liefern. Das KLWG würde in der aktuellen Fassung zudem für erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf Medien- und Werbewirtschaft sorgen. Zu diesem Urteil kamen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen der Veranstaltung „Anspruch, Wirklichkeit und Folgen des Kinder-Lebensmittel-Werbegesetzes“ vom Lebensmittelverband Deutschland und dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW).</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Kinder-Lebensmittel-Werbegesetz löst keine Probleme, es schafft neue</h1></div></div>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="746" height="147" src="https://zaw.de/app/uploads/2023/10/image.png" alt="" class="wp-image-5473" srcset="https://zaw.de/app/uploads/2023/10/image.png 746w, https://zaw.de/app/uploads/2023/10/image-300x59.png 300w" sizes="auto, (max-width: 746px) 100vw, 746px" /></figure>



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<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2023-10-10T15:00:09+02:00">10. Oktober 2023</time></div></div></div>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Der Referentenentwurf des Kinder-Lebensmittel-Werbegesetz (KLWG) ist nach Auffassung von Expertinnen und Experten nicht nur verfassungs- und europarechtswidrig, sondern er basiert auf methodisch schwachen Studien, die keine wissenschaftliche Evidenz für eine Kausalität zwischen Werbung und der Übergewichtsentwicklung bei Kindern liefern. Das KLWG würde in der aktuellen Fassung zudem für erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf Medien- und Werbewirtschaft sorgen. Zu diesem Urteil kamen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen der Veranstaltung „Anspruch, Wirklichkeit und Folgen des Kinder-Lebensmittel-Werbegesetzes“ vom Lebensmittelverband Deutschland und dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW).</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seiner Begrüßungsrede stellte Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands Deutschland, klar, dass die Lebensmittelwirtschaft bereit sei, den Kompromiss, der im Rahmen des Koalitionsvertrags gefunden wurde, mitzutragen. Dieser würde sich speziell auf Sendungen für unter 14-Jährige beziehen. Der aktuell vorliegende Entwurf gehe aber weit darüber hinaus, da er vor allem die Primetime im Blick habe, wenn die Hauptnutzer Erwachsene seien. Außerdem seien bis zu 80 Prozent aller Lebensmittel betroffen und würden damit als nicht gesundheitsförderlich diskreditiert, darunter Käse, viele vegetarische Ersatzprodukte, Wurst oder Fruchtjoghurt. Minhoff betonte, dass die Wirtschaft das Dialogangebot von Bundesminister Cem Özdemir aufgreifen würde, wenn das Ministerium zu einem ernsthaften und konstruktiven Dialog bereit sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Katharina Schüller, Geschäftsführerin der STAT-UP GmbH und Vorstandsmitglied der Deutschen Statistischen Gesellschaft, hatte sich die gängigen Studien angeschaut, die von Werbeverbotsbefürwortern immer wieder zitiert und als Beweis dafür herangezogen werden, warum Werbeverbote notwendig und zielführend seien. Ihr Fazit: „Keine dieser Studien befasst sich tatsächlich mit dem Einfluss von Werbekonsum auf Übergewicht.“ Außerdem seien sie methodisch schwach, d. h. es handelt sich um alltagsferne Experimente, zu kleine Stichproben, eine zu kurze Beobachtungsdauer und die Nichtberücksichtigung psychologischer Effekte. „Die Interpretation ist zudem häufig interessengeleitet bis grob falsch. Wenn die Politik evidenzbasiert agieren möchte, muss Evidenz aber auch geschaffen werden“, stellte Schüller klar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a>Prof. Dr. Martin Burgi, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Wirtschaftsverwaltungsrecht und Umwelt- und Sozialrecht der Ludwig-Maximilians-Universität München, analysierte den aktuellen Entwurf des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aus juristischer Sicht und konstatierte, dass dieser lediglich marginale Änderungen zu den Vorgängerversionen aufweise. „Deshalb“, so Burgi, „gelte auch weiterhin, dass das KLWG verfassungs- und europarechtswidrig sei“. Vieles sei zudem unscharf formuliert und ließe daher zu viel Interpretationsspielraum für die „Lebensmittelpolizei“, wie Burgi die Behörde betitelte, die die Einhaltung des KLWG sicherstellen müsste.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das vorgezogene Fazit des Tages kam von Prof. Dr. Justus Haucap, Direktor des Düsseldorf Institute for Competition Economics an der Heinrich-Heine-Universität, der mit Blick auf sein Gutachten aus ökonomischer Sicht, aber auch mit Blick auf die naturwissenschaftlichen und juristischen Bewertungen von Schüller und Burgi zusammenfasste: „Das KLWG löst keine Probleme, es schafft neue.“ Haucap meinte, es sei klar, dass das Gesetz eigentlich bewirken soll, dass Hersteller ihre Rezepturen so ändern, dass sie ihre Produkte wieder bewerben können. Denn mit den strengen Nährwertkriterien, die im Moment hinterlegt sind, würde ein erheblicher Teil der Werbeeinnahmen für private aber auch öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten wegfallen. „Wir sprechen von Bruttowerbeverlusten zwischen zwei und drei Milliarden Euro – je nachdem, wie strikt das Werbeverbot ausgelegt würde. Das hätte einen erheblichen Einfluss auf die Medienvielfalt und die qualitative Berichterstattung“, befürchtete Haucap. Vor allem kleine Sendeanstalten hätten deshalb große Bedenken und Sorge vor der möglichen Umsetzung des KLWG.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Janosch A. Priebe, Neurowissenschaftler, Psychologe und Wissenschaftsblogger (@dr.JAP) schlug den größeren Bogen zur generellen Frage der Eigenverantwortung, Bevormundungspolitik und dem Unterschied zwischen Meinung und Ahnung. Gerade in den sozialen Netzwerken werde gerne mit Extremen gearbeitet, die wissenschaftlich nicht korrekt seien, zum Beispiel, dass Zucker süchtig mache. Diese Behauptung sei genauso nicht haltbar, wie die, dass Werbeverbote schlank machen würden. Für ihn müsse die Politik Leitplanken setzen und nicht überregulieren, denn „zwischen den Leitplanken muss noch Platz sein für die persönliche Verantwortung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Abschluss der Veranstaltung machte Katja Heintschel von Heinegg, Geschäftsführerin des ZAW. In ihrer Schlussbetrachtung stellte sie fest: „Die aktuellen Vorschläge für umfassende Werbeverbote überschreiten deutlich den im Koalitionsvertrag benannten Umfang und sind für die Werbewirtschaft nicht akzeptabel – ein Zusammenhang zwischen Werbung und kindlichem Übergewicht wird in keiner Studie nachgewiesen, der Kollateralschaden für die deutsche Medienindustrie aber wäre enorm, der Wettbewerb der Unternehmen um die besten Produkte würde verhindert. Evidenzbasierte Regulierung setzt eine ernsthafte Beschäftigung mit der vorliegenden oder eben auch nicht vorliegenden Evidenz voraus. Zu echten Lösungen und sinnvoller Regulierung sind wir immer gesprächsbereit. Verfassungs- und europarechtswidrige Gesetzentwürfe sind hingegen keine Diskussionsgrundlage.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>
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<p>The post <a href="https://zaw.de/kinder-lebensmittel-werbegesetz-loest-keine-probleme-es-schafft-neue/">Kinder-Lebensmittel-Werbegesetz löst keine Probleme, es schafft neue</a> appeared first on <a href="https://zaw.de">Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e. V.</a>.</p>
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		<item>
		<title>Medien- und Werbewirtschaft begrüßt Vorgehen der Europäischen Kommission gegen Google wegen Wettbewerbsbeschränkungen im Bereich der Online-Werbetechnologie („AdTech“)</title>
		<link>https://zaw.de/medien-und-werbewirtschaft-begruesst-vorgehen-der-europaeischen-kommission-gegen-google-wegen-wettbewerbsbeschraenkungen-im-bereich-der-online-werbetechnologie-adtech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Doreen Vollstedt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 13:58:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Pressemeldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Medien- und Werbewirtschaft begrüßt Vorgehen der Europäischen Kommission gegen Google wegen Wettbewerbsbeschränkungen im Bereich der Online-Werbetechnologie („AdTech“)</p>
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<div class="wp-block-group post-header"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><h1 class="has-text-align-left wp-block-post-title">Medien- und Werbewirtschaft begrüßt Vorgehen der Europäischen Kommission gegen Google wegen Wettbewerbsbeschränkungen im Bereich der Online-Werbetechnologie („AdTech“)</h1></div></div>



<div class="wp-block-group meta-info"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow"><div class="taxonomy-category wp-block-post-terms"><a href="https://zaw.de/category/pressemeldungen/" rel="tag">Pressemeldungen</a></div>

<div class="wp-block-post-date"><time datetime="2023-06-15T15:58:41+02:00">15. Juni 2023</time></div></div></div>



<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die Europäische Kommission hat Google gestern Beschwerdepunkte wegen eines möglichen Missbrauchs von Marktmacht im Bereich der Online-Werbetechnologie übermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund der seit Juni 2021 laufenden Untersuchung sind verschiedene Begünstigungspraktiken auf unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette für den programmatischen (Ver‑)Kauf von Online-Anzeigenwerbung. Mit den nun als missbräuchlich eingestuften Verhaltensweisen verschafft Google nach Ansicht der Kommission seiner eigenen Werbebörse AdX (heute Teil von Google Ad Manager) seit mindestens 2014 vorsätzlich und unrechtmäßig Wettbewerbsvorteile und verdrängt so Konkurrenten auf den betroffenen Märkten – zum Nachteil der gesamten werbungtreibenden Industrie. Nach der zutreffenden Analyse der Kommission betreibt Google auf allen Ebenen dieser Wertschöpfungskette zentrale Dienste für den Kauf, die Vermittlung, das Ausspielen, die Erfolgsmessung und das Verwalten von Werbeanzeigen, die auf den jeweiligen Märkten marktbeherrschend sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die EU-Kommission hat zahlreiche Interessenskonflikte identifiziert, denen Google bei der Vermittlung von Online-Anzeigenwerbung wegen seiner Tätigkeit auf allen Wertschöpfungsstufen und insbesondere wegen des Auftretens zugleich auf Seiten der Käufer sowie der Verkäufer von Werbeplätzen unterliegt und die zu Lasten anderer Marktteilnehmer zum Vorteil des Konzerns ausgenutzt wurden. Nach der Auffassung der Kommission lassen sich derart gravierende, inhärente Interessenskonflikte nur mit strukturellen Maßnahmen ausräumen. Daher hat die Kommission eine Entflechtung verschiedener Google-Dienste als Abhilfemaßnahmen vorgeschlagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein breites Bündnis aus Spitzenverbänden der deutschen Medien-, Internet- und Werbewirtschaft hatte sich zuvor im Rahmen dieses Kartellverfahrens ebenfalls an die Europäische Kommission in Brüssel gewandt. Die Verbände begrüßen die getroffene Entscheidung; insbesondere die für notwendig erachteten strukturellen Abhilfemaßnahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Thomas Höppner, Partner der auf Medien- und Kartellrecht spezialisierten Kanzlei Geradin Partners, die die Verbände in diesem Verfahren vertritt, sagt zu der gestrigen Abmahnung:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Online-Werbung ist das Lebenselixier des Internets. Durch die abgemahnten Verhaltensweisen hat Google seine zentrale Rolle auf allen Ebenen der Vermittlung von Online-Werbung missbraucht. Der Digitalgigant hat Herausgeber von Webseiten (Publisher) sowie Werbungtreibende (Advertiser) massiv geschädigt, insbesondere durch überhöhte Gebühren und Erschwerung von Innovation auf dem Markt. Googles Marktmissbrauch geht letztlich zu Lasten der Medienvielfalt und der Verbraucher. Der Vorschlag, die verschiedenen Bereiche des Unternehmens aufzuspalten, ist weitreichend und in dieser Form erstmalig. Die vergangenen Verfahren gegen Google haben aber gezeigt, dass Verhaltensauflagen nicht ausreichen, um die Wettbewerbsverzerrungen zu beenden.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die EU-Kommission andere problematische Verhaltensweisen von Google, die ebenfalls Gegenstand des förmlichen Kartellverfahrens sind (z.B. Googles Pläne, im marktbeherrschenden Chrome Browser sog. Drittanbieter-Cookies nicht mehr zu unterstützen sowie Beschränkungen im Zusammenhang mit Werbung auf YouTube), nicht zum Gegenstand der gestrigen Abmahnung gemacht hat, nehmen die Verbände zum Anlass eine klare Botschaft zu formulieren:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wenn wegen der Zustände im Online-Werbesektor nach Meinung der Kommission strukturelle Maßnahmen geboten sind, gebieten es wettbewerbsrechtliche Grundsätze umso mehr, die Anliegen im Bereich anderer eng verzahnter Google-Dienste weiterzuführen. Die Pläne des Konzerns für Chrome und Android sind erst recht inakzeptabel. Alle maßgeblichen Prozesse, Werkzeuge und Datenstrukturen werden in die Hände eines einzigen Unternehmens gelegt. &nbsp;So richtig der Schritt der Kommission ist: Der Umsetzung der weitreichenderen Pläne von Google darf nicht zugeschaut werden, um dann, erst Jahre später, einzuschreiten. Die Kommission hat, wie gestern demonstriert, das erforderliche Rüstzeug zur Hand.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bündnis besteht aus Verbänden der deutschen Medien- und Kommunikationswirtschaft. Unter dem Dach des ZAW umfasst es unter anderem die folgenden Organisationen (in alphabetischer Reihenfolge):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>BDZV – Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V.,</li>



<li>Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.,</li>



<li>Markenverband e.V.,</li>



<li>MVFP Medienverband der freien Presse e. V.,</li>



<li>OMG e.V. Organisation der Mediaagenturen,</li>



<li>VAUNET – Verband Privater Medien e. V. sowie</li>



<li>Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Vorgenannte Verbände treten ebenfalls als Beschwerdeführer in einem Verfahren vor dem Bundeskartellamt gegen Apples Wettbewerbsbeschränkungen im Zusammenhang mit dem sog. „App Tracking Transparency (ATT) Framework“ auf, in dem es ebenfalls um die Regelsetzungsmacht eines Digitalgiganten im Bereich der Online-Werbung und um den Vorwurf der Selbstbegünstigung geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"></div>
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