ZAW mit leichten Korrekturen bei den Wirtschaftszahlen für 2025
Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) hat einzelne Marktdaten für das Werbejahr 2025 auf Basis nachträglich aktualisierter Meldungen angepasst. Die Korrekturen fallen insgesamt moderat aus und verändern die grundsätzliche Bewertung der Marktentwicklung nicht.
Anpassungen ergeben sich unter anderem bei den Netto-Werbeeinnahmen der Medien. VAUNET hat die Umsatzdaten zur In-Stream-Videowerbung nachjustiert und revalidiert. Die entsprechenden Werte wurden in der ZAW-Statistik nachvollzogen. Da In-Stream Video als Teilposition bereits in den Display Ads einschließlich Videostreaming einfließt (und dort die Anpassungen berücksichtigt sind), hat diese Anpassung für sich genommen keinen zusätzlichen Effekt auf die Gesamtnettosumme.
Daneben hat der BDZV einzelne Werte innerhalb des Printsegments nachgemeldet. Dadurch erhöht sich die Gesamtsumme der Netto-Werbeeinnahmen geringfügig von 27.878,82 Mio. Euro auf 27.900,42 Mio. Euro. Die Wachstumsrate gegenüber 2024 bleibt gerundet unverändert bei 4,3 Prozent.
Eine weitere Anpassung betrifft die weiteren Formen kommerzieller Kommunikation. Hier wurden aktualisierte Marktdaten des Gesamtverbands der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW) berücksichtigt. Dadurch, dass zuvor mit zu niedrigen Schätzungen gerechnet wurde, steigt das für 2025 ausgewiesene Volumen von 11,53 auf 11,68 Mrd. Euro. Die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr bleibt jedoch rückläufig und beträgt nach der Aktualisierung minus 1,9 Prozent (vorher minus 1,8).
Aus den Aktualisierungen ergeben sich auch geringfügige Änderungen bei den übergeordneten Marktkennzahlen. Die Investitionen in Werbung belaufen sich nach der aktualisierten Berechnung auf 39,30 Mrd. Euro und liegen damit 3,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Gesamtvolumen der kommerziellen Kommunikation erreicht 50,98 Mrd. Euro. Gegenüber 2024 entspricht dies einem Wachstum von 2,4 Prozent statt der bislang ausgewiesener 2,3 Prozent.
Die Aktualisierungen verändern damit einzelne absolute Werte und Wachstumsraten nur geringfügig und bestätigen die grundsätzliche Einordnung der Marktentwicklung 2025.
