Werbemarkt erholt sich 2021 – Rückkehr zu Vorkrisenniveau gelingt nicht durchgängig

BERLIN, 11. November 2021 - Die Werbewirtschaft in Deutschland wird 2021 um 2,2 Mrd. Euro und rund 5 Prozent auf 47 Mrd. Euro wachsen (2020: 45 Mrd. Euro), wie der Dachverband der Werbewirtschaft prognostiziert. Die Investitionen in Werbung steigen auf 35,32 Mrd. Euro, die Netto-Werbeeinnahmen der Medien auf 25,22 Mrd. Euro. Vor allem die digitale Werbung wächst zweistellig in 2021 – allerdings auch weiterhin stark asymmetrisch zugunsten der Megaplattformen. Die Werbeträgerlandschaft entwickelt sich uneinheitlich:  Insbesondere TV-Werbung und Außenwerbung erstarken deutlich, andere Gattungen stagnieren oder leiden unter den hohen Rohstoff- und Energiepreise. Die Rückkehr zum Vorkrisenniveau (2019) gelingt nicht durchgängig. Um die Werbeträger- und Medienlandschaft in Deutschland nicht noch zusätzlich in Schieflage zu bringen, fordern die ZAW-Mitglieder von der künftigen Bundesregierung, von Werbeverboten abzusehen und Wettbewerbsverzerrungen im Digitalmarkt entschieden entgegenzutreten.

Verbände fordern: Verbandsklagerecht effektiv, sachgerecht und angemessen gestalten

BERLIN, 28. Oktober 2021 - 14 Verbände der deutschen Wirtschaft legen gemeinsam ein Konzept zu einer juristisch tragfähigen Umsetzung der neuen EU-Richtlinie zum Verbandsklagerecht in nationales Recht vor, das internationale Erfahrungen mit Sammelklagen berücksichtigt.

Statement zur Bundestagswahl 2021

Ziele jeder Bundesregierung – unabhängig von der endgültigen Konstellation – müssen eine starke Wirtschaft, sichere Arbeitsplätze und gesellschaftlicher Zusammenhalt sein. Es sind die Unternehmen in Deutschland, die die im Wahlkampf herausgestellten Transformationsprozesse von der Digitalisierung bis zur Nachhaltigkeit tragen. Werbungtreibende, Medien, Agenturen und Marktforschung benötigen hierfür mehr denn je positive werbewirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Rückkehr zu Vorkrisenniveau: Jobangebote in der Werbung steigen zweistellig - weiterhin positive Entwicklung ist dennoch kein Selbstläufer

BERLIN, 26. August 2021 - Die Trendanalyse des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW zeigt einen fast 60-prozentigen Anstieg der Jobangebote in der Werbebranche während der ersten sechs Monaten des Jahres 2021. Der Nachholbedarf nach der Corona-Pandemie ist groß, die Mitarbeitersuche erreicht das Vorkrisenniveau, während gleichzeitig die Arbeitslosenzahlen in der Branche überdurchschnittlich sinken. ZAW-Präsident Andreas F. Schubert weist dennoch auf Unsicherheiten für die Branche aufgrund weiterer Regulierungspläne sowie auf die noch nicht ausgestandene Pandemie hin.

Plenum der Werbung 2021

Nach der pandemiebedingten Pause in 2020 konnte das „Plenum der Werbung“ 2021 digital-hybrid stattfinden. Moderiert von ntv-Redakteurin Isabelle Körner, sprachen ZAW-Präsident Andreas F. Schubert und Paul Ziemiak, Mitglied des Bundestags und Generalsekretär der CDU Deutschlands, über die wirtschaftliche Lage der Werbebranche in Zeiten von Corona.

Lebensmittelwerbung gegenüber Kindern: Podiumsdiskussion auf dem Lebensmittelrechtstag und ZAW-Elternbefragung

Auf dem Abschlusspodium des 34. Deutschen Lebensmittelrechtstag diskutierte ZAW-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernd Nauen die Bewerbung von Lebensmitteln gegenüber Kindern mit VZBV-Vorstand Klaus Müller.

ZAW-Jahresbilanz: Corona-Krise bremst Werbemarkt 2020 aus – Politik muss Weichen für wirtschaftlichen Aufschwung stellen

Die Werbewirtschaft in Deutschland erzielte 2020 ein Marktvolumen von rund 45 Mrd. Euro und verzeichnete damit pandemiebedingt einen Rückgang um 7 Prozent zum Vorjahr (2019: 48 Mrd. Euro). Die werbewirtschaftliche Rezession liegt mit minus 7 Prozent über dem erwarteten Rückgang der Gesamtwirtschaftsleistung von minus 5,1 Prozent.

Werberat an der der Handreichung des BMFSFJ ‚Gemeinsam gegen Sexismus‘ beteiligt

Ende Juni ist die Handreichung ‚Gemeinsam gegen Sexismus‘ erschienen. Die Publikation wurde anlässlich der ‚Dialogforen gegen Sexismus‘ entwickelt, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) initiiert wurden und Teil Koalitionsvereinbarung sind. Das Dokument ist Ergebnis der Zusammenarbeit von Akteuren aus Wirtschaft, Politik, Medien, Kultur und Zivilgesellschaft, an der sich Deutsche Werberat für die Branche beteiligt hat.

ZAW-Geschäftsführerin von Heinegg beim verbraucherpolitischen Fachgespräch der CDU/CSU-Fraktion

Am 14.06. beteiligte sich ZAW-Geschäftsführerin Katja Heintschel von Heinegg am digitalen Fachgespräch der CDU/CSU-Fraktion zum Thema Verbraucherschutz (in Corona Zeiten).

Fachdiskussion über den Nutzen von Hauswurfsendungen

Am 2. Juni veranstaltete der ZAW gemeinsam mit dem bvdm, BVDA, DDV, HDE und VDP einen Online-Dialog zum Wert der Werbepost und diskutierte mit Gegnern und Befürwortern der Einschränkung der Rechtslage hin zu einem Opt-in-Modell.